"Inside Llewyn Davis": Odyssee eines Folksängers - DER SPIEGEL
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"Inside Llewyn Davis" Odyssee eines Folksängers

Mit Bob Dylan explodierte Anfang der sechziger Jahre die New Yorker Folkszene. Weiß jeder. Wie langweilig, dachten Joel und Ethan Coen und drehten ihren neuen Film über einen der vielen erfolglosen Folkmusiker, die Dylan den Boden bereiteten. Ein klassischer, hinreißender Coen-Stoff.
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Klassischer Coen-Charakter: Musiker Llewyn Davis (Oscar Isaac) hält sich eigentlich für ein cleveres Kerlchen, kriegt aber nichts auf die Reihe.

Foto: Studiocanal
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Armut im Greenwich Village: Bevor Bob Dylan den Folkboom auslöste, lebten viele der frühen Folkies von New York von der Hand in den Mund. Auch Llewyn Davis hat nicht mal einen Mantel gegen die Winterkälte.

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Folk-Brennpunkt Gaslight Café: Zusammen mit seinen als Duo erfolgreichen Freunden Jim und Jean Berkey (Justin Timberlake und Carey Mulligan) hängt Llewyn in seinem Stammladen ab. Manchmal darf er auch auftreten.

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Hommage an Peter, Paul & Mary: Jean und Jim Berkey (Justin Timberlake und Carey Mulligan, hier mit Musiker-Kollegen Troy Nelson (Stark Sands) mischen Folk erfolgreich mit Pop.

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Ewiges Künstlerdilemma: Auch Llewyn, hier mit Kater Ulysses, möchte gerne erfolgreich sein, aber wie? Und um welchen Preis?

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Vermasselte Chance: Jim (Justin Timberlake) lädt Llewyn zu einer Aufnahmesession ein, an der auch der Cowboy-Musiker Al Cody (Adam Driver) teilnimmt. Der Song wird zum Hit, aber Llewyn hat es versäumt, das Tantiemen-Formular auszufüllen.

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Roadtrip nach Chicago: Der alte, heroinsüchtige Jazzmusiker Roland Turner (John Goodman als Hommage an Doc Pomus) triezt Llewyn mit Weisheiten aus dem Musikgeschäft.

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Vorspielen beim Starproduzenten: Bud Grossman (F. Murray Abaraham) hat jedoch nicht viel übrig für Llewyns beseelten Folk-Vortrag.

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Entdeckung Oscar Isaac als Llewyn Davis: Der US-Schauspieler ist nicht nur ein talentierter Darsteller, er kann auch hervorragend singen. Ein Glücksfall für den Film und den von Americana-Spezialist T-Bone Burnett produzierten Soundtrack.

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Musikliebende Regie-Brüder Joel und Ethan Coen: "Wir gehören eher ins Dylan-Lager."

Foto: Stuart C. Wilson/ Getty Images for BFI
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