Instagram-Reiseziele 2017 - DER SPIEGEL
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Instagram-Leserfotos Himmelsrutschen, Kochinseln, Nektarteich

Noch keine Urlaubspläne für 2017? SPIEGEL-ONLINE-Leser haben Tipps, wohin die Reise gehen könnte - und zeigen auf Instagram ihre Fotos von Traumstränden auf Sansibar bis zum Polarmeer in Norwegen.
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"Sansibar kann ich jedem empfehlen", sagt die 27-jährige Manuela Eicher aus München, die im Blog Seiltanz  über ihre Reisen schreibt. Auch abgesehen von traumhaften Stränden im halbautonomen Teilstaat Tansanias, der aus den beiden Inseln Unguja und Pemba besteht, gäbe es viel zu entdecken, zum Beispiel bei einer Gewürztour über die Insel. "Oder man schlendert durch Sansibar-Stadt und besucht anschließend das Restaurant The Rock. Bei Flut wird man mit dem Boot übergesetzt, bei Ebbe kann man die wenigen Meter auch zu Fuß zurücklegen. Das Essen und die Cocktails sind wirklich lecker!"

Instagram-Profil von Manuela Eicher 

Foto: Manuela Eicher
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Ein näheres Traumziel hatte Marcin Zabinski Anfang Dezember vor der Linse. "Auf dem Weg zum Jennergipfel sah ich diese Absprungplattform für Paraglider - für mich an diesem Tag eine Rutsche in den Himmel und das perfekte Fotomotiv", sagt der Filmproduzent aus Bayern , der eigentlich seine Freundin im Nikolauskostüm am Gipfel filmen wollte. "Der Nationalpark in Berchtesgaden zählt für mich zu einer der schönsten und vielfältigsten Gegenden in Deutschland – und hier kann man viel unternehmen: ob eine Bootstour auf dem Königssee, ein Ausflug zum höchsten deutschen Wasserfall am Obersee, eine Wanderung zur Eiskapelle oder eine alpine Gratwanderung auf dem Watzmann."

Instagram-Profil von Marcin Zabinski 

Foto: Marcin Zabinski
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"Ich kann Venedig nur jedem fotobegeisterten Street- und Reisefotografen ans Herz legen. An nahezu jeder Ecke wartet ein Motiv. Man muss sich schon fast zügeln, schließlich sollte man die Stadt ja nicht bloß durch den Sucher erleben", sagt Martin Foddanu, Fotograf aus Hamburg, der 2016 eine dreimonatige Reise mit dem Camper entlang Europas Küsten machte und die Reise im Blog lüttefreiheit  dokumentiert. "Wir hatten uns auf dem Stellplatz Camping Fusina einquartiert, direkt an der Laguna Veneta mit Blick auf Venedig. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Fähranleger, von dort aus kann man wunderbar auf dem Wasserweg nach Venedig fahren. Das Wetter für unseren Besuch Ende April konnte nicht besser sein."

Instagram-Profil von Martin Foddanu 

Foto: Martin Foddanu
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"Moskau im Winter sieht einfach klassisch schön aus", sagt Mohamed El Barkani, der die russische Hauptstadt bei einer Geschäftsreise kennenlernte. Die Minusgrade hielten den 28-Jährigen aus Mainz-Kastel nicht davon ab, noch nach der Arbeit auf Erkundungstour mit der Kamera zu gehen. "Die sehr trockene Luft macht die Kälte hier erträglich, auch bei bis zu minus zehn Grad. Fasziniert war ich von der prachtvollen Architektur aller Sehenswürdigkeiten, auch der Christ-Erlöser-Kathedrale auf diesem Bild, und vom tollen und abwechslungsreichen Essen aus allen ehemaligen Staaten der Sowjetunion."

Instagram-Profil von Mohamed El Barkani 

Foto: Mohamed El Barkani
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Traumreiseziel? Ganz klar Kalifornien, meint Patrick Lose. "Der Bundesstaat ist unglaublich abwechslungsreich und eignet sich perfekt für einen Roadtrip. Ob Los Angeles und San Francisco mit ihrem kalifornischen Lebensgefühl , Nationalparks wie Yosemite und Death Valley oder die Pazifikküste mit ihren Traumstränden im Süden und der schroffen Felsküste am Highway 1. Am Morgen lag sie noch im dichten Nebel", sagt der 39-jährige Wirtschaftsingenieur aus Hamburg. "Gerade als wir den schönsten Abschnitt des Highway 1 erreichten, lichtete sich der Nebel, und Big Sur präsentierte sich, wie ich es mir zuvor schöner nicht hätte ausmalen können!"

Instagram-Profil von Patrick Lose 

Foto: Patrick Lose
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Ins bergige chinesische Hinterland hat es Sandra Giachino nicht ganz zufällig verschlagen. "2013 habe ich meine Tochter und meinen Sohn in ein Trainingslager in Xi'an in der Provinz Shaanxi begleitet, da sie zu dieser Zeit beide Mitglieder des Schweizerischen Kung Fu (Wushu) Nationalteams waren", sagt die Zahnärztin. "Die Stadt Xi'an ist ein absolutes Muss jeder China-Reise. Neben den bekannten Highlights wie der Terrakotta Armee ist auch die landschaftliche Umgebung mit den verschiedenen Bergmassiven extrem schön!"

Foto: Sandra Giachino
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Im vergangenen Jahr reiste Giachino zum zweiten Mal nach Hawaii. "Jede der Inseln hat ihren eigenen paradiesischen Reiz", sagt die Schweizerin. "Der Lanai-Lookout auf dem Bild liegt im Südosten von Oahu bei der Stadt Honolulu. Wir haben auf der Insel unsere Tochter besucht, die dort eine Sprachschule absolvierte. Im Bild sind meine beiden Töchter gleichzeitig auf verschiedenen Felsmassiven zu sehen. Hawaii ist immer eine Reise wert!"

Instagram-Profil von Sandra Giachino 

Foto: Sandra Giachino
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Ein Sikh, der kurz nach Sonnenaufgang im Nectar Pond ein rituelles Bad nimmt – das hat Victoria Wlaka auf ihrer Indienreise fotografiert. "Die spirituelle, friedliche und fast magische Atmosphäre, die im goldenen Tempel (Harmandir Sahib) in Amritsar herrscht, ist atemberaubend", sagt die 35-jährige Gymnasiallehrerin und Fotografin aus Hamburg. "Besonders interessant ist die morgendliche und abendliche Zeremonie, bei der das heilige Buch verehrt wird; außerdem die weltgrößte Suppenküche, die sich in der Anlage befindet, in der Hunderte Gläubige freiwillig Speisen für ihre Mitmenschen zubereiten. Den Raum mit der riesigen Chapatti-Maschine sollte man auf gar keinen Fall verpassen!"

Instagram-Profil von Victoria Wlaka 

Foto: Victoria Wlaka
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"Irland können wir allen Reisenden ans Herz legen", schreiben die Studenten Moritz Müller und Christiane Setz aus Norddeutschland. Zu Fuß waren sie 2016 auf dem Fernweg "Dingle Way" mehrere Tage unterwegs. "Glendalough am Lower Lake und die Umgebung ist wirklich mystisch. Die alten Ruinen und die Hügel rundherum sorgen für eine tolle Atmosphäre. Wir haben im Zelt und in urigen Bed and Breakfasts geschlafen. Ein absolutes Muss sind natürlich die lokalen Pubs, dort lernt man jede Menge über Land und Leute. Eine Pubbesitzerin hat uns sogar auf der Nachbarwiese campieren lassen - ein toller Abschluss nach einem langen Wandertag."

Instagram-Profil von Christiane Setz 

Foto: Christiane Setz
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"Gigantische Bergketten mit über 7000 Meter hohen Gipfeln, Natur pur und als Gast bei Nomaden in Jurten schlafen - das war einfach faszinierend", so schwärmt Jonas Friesenhan von Kirgisien. Zusammen mit seinem Bruder reiste der 30-Jährige aus Köln in die Gebirgswelt des Tian-Shan nahe der chinesischen Grenze und unternahm eine dreistündige Wanderung zum Bergsee Kölsuu auf 3500 Metern Höhe. "Begleitet wurden wir von diesem zehnjährigen Jungen, der eine verdammt gute Figur auf dem Pferd gemacht hat!"

Instagram-Profil von Jonas Friesenhan 

Foto: Jonas Friesenhan
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Von der wilden Atlantikküste zwischen Nazaré und dem Praia de Vieira, circa 100 Kilometer nördlich von Lissabon, schwärmt Jörg Farys. "An der Küstenregion trifft man hauptsächlich auf portugiesische Touristen. Unterbrochen werden die Strände nur von Felsen oder kleinen ehemaligen Fischerstädtchen", sagt der 42-jährige Medienwissenschaftler aus Garbsen. "Nazaré ist bekannt für die höchsten Wellen der Welt. Schon im August hat man die riesigen Strände für sich fast ganz alleine. Man kann gemütlich mit einer Bergbahn in die Fischerstadt herunterfahren. Danach sollte man unbedingt noch nach Sao Pedro de Moel zu den Felsenanglern und nach Praia de Vieira fahren, um dort die Fischern mit ihren historischen Booten beim Fang bestaunen."

Instagram-Profil von Jörg Farys 

Foto: Jörg Farys
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Die landschaftliche Vielfalt der französischen Vulkaninsel La Réunion im Indischen Ozean hat es Yannick Lange angetan: "Sehenswert sind die traumhaften Sandstrände mit Korallenriffen, das zerklüftete Inselinnere mit drei riesigen Talkesseln und der westliche Teil der Insel mit einem aktiven Vulkan, der einer Marslandschaft ähnelt", sagt der 19-jährige Student aus Mosbach bei Heidelberg. "Einer der eindrucksvollsten Orte der Insel ist das Takamaka-Tal mit seinen steil abfallenden Felswänden. Am Aussichtspunkt hört man auch das Grollen der unzähligen Wasserfälle, die sich in das Tal ergießen und sich ihren Weg Richtung Ozean bahnen."

Instagram-Profil von Yannick Lange 

Foto: Yannick Lange
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Seitdem er 2014 das erste Mal nach Norwegen gereist ist, um seine Tante zu besuchen, lässt Jens Müller die Sehnsucht nach dem hohen Norden Europas nicht mehr los. "In der Nähe von Bodø ist vor allem der Saltstraumen sehenswert: der stärkste Gezeitenstrom der Welt. Was mich faszinierte, war die Farbenpracht, die ich so weit nördlich nicht erwartet hatte: Das Polarmeer schimmerte türkisblau und brandete bei Mulstranda auf einen rötlichen Strand", sagt der Biologe aus Schwerin. "Einige Seen waren glasklar gefroren: Ich konnte unter der Eisdecke Pflanzen und Fische entdecken."

Instagram-Profil von Jens Müller 

Foto: Naturlichtfarben.de/Jens Müller
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"Die Karpaten mit ihren atemberaubenden Gipfeln sind ein großartiger Ort, um zu entspannen", sagt die 25-jährige Alina Kondrat aus Polen. "Das Hochgebirge ist als Ausflugsregion sehr beliebt in Polen und der Slowakei, aber bei europäischen Touristen kaum bekannt". Nach einer Nacht in der gemütlichen Schutzhütte "Chata pri Zelonom Plese" brach Kondrat schon früh auf, um in der Bergwelt zu fotografieren. "Wir wollten die Ersten sein, die unsere Fußstapfen im frischen Schnee auf einem zugefrorenen See hinterlassen. Ich genoss das erste Licht der Sonne, das durch die Gipfel schimmerte."

Instagram-Profil von Alina Kondrat 

Foto: Alina Kondrat
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?