Wine macht es möglich Steuersoftware unter Linux
Ubuntu: Die populäre Linux-Distribution für Normalnutzer liegt jetzt in Version 14.4 vor. Verändert hat sich nicht viel - wohl aber die Performance: Manches läuft flüssiger, und einiges ist sogar erstmals möglich. Dazu gehört ...
... auch die Installation von Steuersparerklärung 2014, einem Programm zum Erstellen von Steuererklärungen. So etwas gab es bisher nicht für Linux und daran hat sich offiziell auch nichts geändert. Was aber nun möglich ist, ist die Installation der Windows-Version des Programms mit Hilfe der Wine-App, die Windows-Programme lauffähig macht. Ein Klick ...
... und man wechselt ins ganz normale Windows-Installationsprogramm. Das läuft völlig ohne Verzögerungen. Bis hierhin kommen zurzeit alle großen Steuererklärungsprogramme. Bis auf eines ...
... scheitern dann aber alle am Update der Datenbestände und Programmversionen: Diese Schritte laufen nur beim Produkt der Akademischen Gemeinschaft flüssig und erfolgreich durch. Die ebenfalls getestete Haufe-Software (Taxman und Quicksteuer) stürzt an diesem Punkt ab, das WISO-Sparbuch verweigert das Update, läuft ansonsten aber weiter.
Völlig störungsfrei verdaut nur die Steuersparerklärung die nötigen Updates - und jetzt geht es sehr schnell: nach wenigen Sekunden ...
... erscheint der reguläre Startbildschirm der Windows-Software. Dass der wie hier zu sehen als "kleines Fenster" erscheint, ist eine Eigenart der Software. Ein Klick weiter, nach Datenimport oder Start einer neuen Steuererklärung, ...
... ist man im vertrauten Vollbild-Modus der Windows-Software. Und die läuft so flüssig, als sei sie für Linux gemacht. Für Linux-Anwender schließt sich damit eine wichtige Lücke hin zum vollwertigen Windows-Ersatz.