Die besten Bergfotos Hoch hinaus
Bergfoto des Jahres 2017: Sergio Tapiro Velasco war zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um den Ausbruch des Colima-Vulkans in Mexiko festzuhalten.
Siegerfoto in der Kategorie "Gesichter": Anton Jankovoy hat diesem kleinen Jungen in Nepal am Fuße des Manaslu in die Augen geguckt. "Wind-hardened" heißt die Aufnahme. "Nirgendwo sonst habe ich einen so unabhängigen und selbstbewussten Jungen wie hier im Himalaya getroffen", sagt der Fotograf.
Auf dem zweiten Platz landete dieses unvergessliche Gesicht einer Bergbewohnerin, aufgenommen hat es Roland Reinstadler.
Einen faszinierenden Moment hielt Jona Salcher auf der Seceda in den Dolomiten fest. "Als wir dem Gipfel ganz nah waren, öffnete sich plötzlich die Nebelfront", sagt er. Seine Aufnahme trägt den Titel "Far Away" und siegte in der Kategorie "Natur".
Eine Sternstunde in den Bergen zeigt die zweitplatzierte Aufnahme in der Kategorie "Natur" des Italieners Michele Cimini.
Als Gewinner in der Kategorie "Wasser" zeichnete die Jury den Italiener Maurizio Casula für sein Foto "Stockness Night" aus. Für Casula ist das Foto des Berges Klifatindur in Island eng verbunden mit einem persönlichen inneren Berg: "Ich nahm dieses Foto bei meiner ersten Reise in Island auf und fühlte sofort einen inneren Frieden, den ich noch nie zuvor gespürt hatte."
Diese eisige Aufnahme von Dario Fernando Marelli wählte die Fotojury auf den zweiten Platz in der Kategorie "Wasser".
Mit vereinten menschlichen und natürlichen Kräften: Patrick Steiner aus Österreich konnte das Gewinnerfoto "Into the Sky" in der Kategorie "Action" kurz vor Sonnenuntergang am Arlberg einfangen.
Von der Sonne angestrahlt und der Fotojury zum zweiten Sieger in der Kategorie "Action" gekürt wurde dieser Slackliner-Auftritt. Festgehalten hat ihn Stefan Schlumpf.
Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr die Kategorie "Mobil" für Smartphone-Aufnahmen. Das Siegerfoto ist Christine Trebo gelungen. Es entstand bei einer Pause nach einer langen Wanderung am Gran Cir in den Dolomiten.
Den zweiten Platz bekam Carlos Noriega für diese geheimnisvolle mobile Aufnahme.
Siegerfoto in der Kategorie "Teamgeist": "Im Himalaya ist es Tradition, dass auf den Gipfeln Fahnen als Zeichen von Frieden, Mitgefühl, Stärke und Weisheit aufgehängt werden. In unserem Projekt haben wir auch in Österreich eine Fahne kreieren wollen, die Harmonie und Frieden verdeutlichen soll", sagt Sebastian Wahlhütter über "Prayer Flag". Das Projekt am Peilstein wurde gemeinsam mit Slacklinern aus Wien realisiert.
Mit den Beinen am Boden kämpfen sich auf diesem Foto Mensch und Tier durch den Schnee. Mauro Gambicortis Foto ist zweiter Sieger in der Kategorie "Teamgeist".