Interne Wellen auf Satellitenbildern - DER SPIEGEL
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Satellitenbilder Verräterische Rillen

Auch unter den Wellen der Oberfläche sind die Meere in Bewegung: Forscher entdecken immer mehr rätselhafte Tiefenwellen, manche hoch wie Wolkenkratzer. Die Wogen erzeugen Sandstürme unter Wasser, bremsen Schiffe, versorgen Lebewesen. Wie sind die Giganten zu erklären?
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Interne Wellen: Manchmal werden die geheimnisvollen Tiefen-Wogen auch an der Oberfläche sichtbar. Zwar heben die Wellen das Meer nur minimal. Satellitenbilder aber machen die Spuren erkennbar: Über den Wellenbergen der untermeerischen Riesen kräuselt sich die Wasseroberfläche - der Kontrast lässt Rillen auf dem Meer erscheinen. Sie bezeugen die verborgene Kraft der Tiefe.

Foto: NASA
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Straße von Gibraltar: Wasser schiebt sich durch die Meerenge, es staut sich an Unterseeklippen - bis es über das Hindernis schießt. Dabei schwappt schweres kaltes Tiefenwasser nach oben, bis es an Schwung verliert und wieder absackt - eine sogenannte interne Welle entsteht. Auf dem Radar-Satellitenfoto sind die Wellen als Rillen im Meer erkennbar.

Foto: ESA
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Indischer Ozean: Interne Wellen in der Luft (erkennbar an den weißen Wolkenlinien) und interne Wellen im Meer (unten links im Bild). Auch in der Luft können solche Schwingungen entstehen, etwa wenn Luft über Berge streicht; die Wellen heißen in der Luft aber Schwerewellen. Im Ozean haben Forscher nun sogar Wellen in der Tiefe entdeckt, die so hoch sind wie Wolkenkratzer.

Foto: NASA/GSFC
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