Interview mit russischer Kunsthistorikerin "Das Geheimnis der Blutdiamanten lüften"
Nadeschda Danilewitsch: Die russische Kunsthistorikerin am 7. Juli 2008 in ihrem Apartement in Moskau. Seit 15 Jahren spürt sie Schmuck aus dem Schatz der ermordeten Zarenfamilie auf.
Stadtleben in Moskau: Der Rote Platz in Moskau zur Zeit der Jahrhundertwende. Bis zur Revolution 1917 führte die Familie des Zaren ein Leben in Luxus, das in krassem Gegensatz zu der Armut des Großteils der Bevölkerung stand. Nach der Machtübernahme durch die Bolschewisten wurde Zar Nikolaus II. mit seiner Frau und den Kindern in der Nacht zum 17. Juli 1918 erschossen.
Zarenschatz: Dieser Schmuck aus Aquamarin und Diamanten gehörte der russischen Großherzogin Elizabeth Feodorovna, die 1918 von den Bolschewiki ermordet wurde. Im Oktober 1996 wurden die Preziosen vom Auktionshaus Sotheby's in London versteigert.
Zarengrab im Wald: Ein Anwohner zeigt im Wald bei Jektarinburg die Stelle, an der der Zar und seine Familie im Juli 1918 verscharrt worden waren.
Zar und Zarewitsch: Nikolaus II. mit seinem Sohn Alexis im Dezember 1911. Der junge Zarewitsch bestieg nie den russischen Thhron - sein Vater Nikolai dankte im Febraur 1917 ab, im Juli 1918 wurde die gesamte Zarenfamilie von den kommunistischen Revolutionären erschossen.