Interview mit Carla Bruni (Fotos) - DER SPIEGEL
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Neues Album von Carla Bruni Das Lied, das Sarkozy beschreibt

Was trieb Carla Bruni nachts im Palast? Im Interview spricht die ehemalige Präsidentengattin über intime Sessions im Elysée, ihre gesungene Liebeserklärung an Nicolas Sarkozy, die ihren Mann zur Massenvernichtungswaffe erklärt, und die Epoche der iPhone-Paparazzi.
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Nach einer Pause von fünf Jahren veröffentlichte Carla Bruni soeben ein neues Album: "Little French Songs". Sie sagt: "Es ist eine Freude, wieder singen zu können."

Foto: Universal Music
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Verfasst hat Bruni die Lieder zum Teil noch in der Zeit, als sie mit ihrem Mann Nicolas Sarkozy im Elysée-Palast residierte. "Ich habe oft nachts geschrieben", erzählt sie.

Foto: Universal Music
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Auch die Gesangsaufnahmen zu "Little French Songs" fanden teilweise dort statt: "Ich habe die Lieder zu Hause eingesungen. Deshalb war es ziemlich intim."

Foto: Universal Music
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Mit ihrem Mann Nicolas Sarkozy verlässt Carla Bruni im Mai 2012 den Elysée-Palast. Über ihre Zeit als Präsidentengattin sagt sie: "Das waren sehr angenehme Jahre, sehr interessant und leidenschaftlich."

Foto: Trago/ Getty Images
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François Hollande verabschiedet seinen Vorgänger Nicolas Sarkozy. Gerüchten zu Folge soll Bruni im Lied "Le Pingouin" mit Hollande abrechnen. Sie bestreitet dies: "Der Pinguin ist doch eine Metapher. Ein Lied über unangenehme Menschen, aber in allgemeiner Weise."

Foto: ERIC FEFERBERG/ AFP
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Über ihren Mann hat Bruni das Lied "Mon Raymond" geschrieben. Sie erklärt den Titel: "Ich fand es amüsant, seinen Namen zu ändern."

Foto: dapd
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Eine Zeile des Liedes lautet: "Du bist scharf, du bist die Atombombe." Bruni sagt: "Das ist der Übermut des Schreibens. In der Tat beschreibe ich in dem Lied die Qualitäten, die er in sich vereint."

Foto: PHILIPPE WOJAZER/ REUTERS
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"Ich habe versucht, ein Porträt meines Mannes zu schreiben, ein lustiges Porträt", sagt Bruni. Ob's ihn auch freut?

Foto: epa Bothma/ picture-alliance/ dpa
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Als Laudatorin beim Musikpreis Echo 2013 in Berlin mit Preisträgerin Lana Del Rey - Deutschland sei das Land, in dem sie am liebsten arbeite, sagt Bruni.

Foto: Britta Pedersen/ dpa
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Bruni tuschelt mit dem Schauspieler Gérard Dépardieu (im Mai 2011). "Ich möchte keiner der Journalisten sein, die solche Sachen schreiben," sagt Bruni über ihre Kritiker. "Das muss langweilig sein - immer nur negativ zu schreiben über Menschen. Wozu?"

Foto: Seba / Visual Press Agency / Poo/ picture alliance / dpa
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Der Dalai Lama und Bruni, im August 2008 während der Einweihung eines Tempels in Südfrankreich: "Ich liebe es sehr, zu lachen," sagt Bruni. Doch als Frankreichs First Lady habe sie sich zurückgenommen: "Da habe ich aufgepasst, die letzten fünf Jahre, keine Scherze zu machen! Damit ich weder meinen Mann in Verlegenheit bringe - noch mein Land."

Foto: PASCAL GUYOT/ AFP
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Carla Bruni bei einem Auftritt am "Mandela Tag" in New York im Juli 2009: "Ich werde immer Angst haben, vor Leuten zu singen", sagt sie anlässlich der Veröffentlichung ihres neuen Albums.

Foto: Michael Loccisano/ Getty Images
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Im Oktober 2011 verlässt Bruni die Pariser Klinik, in der ihre Tochter Giulia zur Welt gekommen ist: "Ich mag es nicht so sehr", sagt die Sängerin, "die Kinder allein zu lassen. Deshalb würde mir eine große Tournee das Herz zerreißen."

Foto: Lionel Cironneau/ AP
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Carla Bruni am Mikro (Archivbild): "Ich schreibe fast jeden Tag", sagt sie, "so bleibe ich in Übung. Dann wurde ich schwanger und merkte, dass ich mit den Aufnahmen nicht vor der Geburt fertig werde. Also habe ich mit den Stimmaufnahmen gewartet, bis das Baby auf der Welt war."

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?