Interview mit Schauspieler Ulrich Noethen - DER SPIEGEL
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Schauspieler Ulrich Noethen "Das Potential zur Gewalt ist in jedem von uns vorhanden"

Ulrich Noethen spricht im Interview über Pflichtbewusstsein, Erinnerungen an seinen Vater und schmerzliche Filmszenen in der "Deutschstunde". Und ob er sich ein Bild von Emil Nolde aufhängen würde.
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Ulrich Noethen in "Deutschstunde" als Dorfpolizist Jens Ole Jepsen mit seinem Film-Sohn Siggi (Levi Eisenblätter).

Foto: Georges Pauly/ ZDF/ Senator
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Noethen hat viele Figuren verkörpert, die in der Zeit des Nationalsozialismus spielen: "Ich würde nicht sagen, dass ich durch diese Rollen meine Familiengeschichte aufarbeite, aber sie helfen mir, meinen Vater und seine Generation besser zu verstehen."

Foto: Jörg Krauthöfer/ action press
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In der historischen Krankenhaus-Serie "Charité" verkörperte Noethen Professor Ferdinand Sauerbruch

Foto: Julie Vrabelova/ ARD/ DPA
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Eine Szene aus "Deutschstunde": Der Maler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti) ist dem Expressionisten Emil Nolde nachempfunden und Noethens Gegenspieler.

Foto: Georges Pauly/ ZDF/ Senator
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Expressionist und Judenhasser: Der Maler Emil Nolde (1867-1956)

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Angela Merkel ließ im April 2019 zwei Gemälde Noldes entfernen, die in ihrem Kanzlerinnenbüro hingen: Das Foto zeigt die Kanzlerin bei einer Nolde-Ausstellung in Berlin im Jahr 2008.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
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Vater und Sohn in "Deutschstunde": "Hat ihm niemand den Mut zum Nachdenken beigebracht?"

Foto: Georges Pauly/ Network Movie/ Wild Bunch Germany
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"Ich finde es heutzutage besonders wichtig, Verantwortung zu übernehmen", sagt Noethen. Hier ist er bei der Verleihung des Deutschen Schauspielerpreises bei der Berlinale 2012 zu sehen.

Foto: Britta Pedersen/ DPA
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