iOS 7 So sieht das neue iPhone-Betriebssystem aus
Bitte warten: Viele iOS-Anwender schlugen sich am Mittwochabend mit Download- und Installationsproblemen herum. Millionen Menschen wollten gleichzeitig das neue iOS 7 haben.
Homescreen: Die neuen Icons von iOS 7 erscheinen flacher, Apple verzichtet auf 3-D-Effekte. Auf diesem Screenshot ist der Parallaxeneffekt nicht zu sehen. Bewegt man das Smartphone, wirkt es so, als würden die Symbole über dem Hintergrund schweben.
Homescreen XL: So sieht das neue Betriebssystem auf einem iPad aus. Zwischen den Ordner- und App-Symbolen ist sehr viel Platz.
Unverzichtbar: Das Kontrollzentrum lässt sich über jede aktive App und den Desktop ziehen. Hier findet man viele Funktionen, die in älteren iOS-Versionen tief in Menüs versteckt waren oder für die man Apps aufrufen musste.
Mehr Multitasking: Mit iOS 7 wird das Zusammenspiel mehrerer aktiver Apps so verändert, dass der Prozessor besser ausgelastet wird und dadurch Energie sparen kann. Nicht mehr benötigte Apps kann man per Wisch nach oben beenden.
Touch ID: Die Funktion zur Nutzung von Fingerabdrücken als identifikationsmerkmal wird mit iOS 7 eingeführt, ist aber dem iPhone 5s vorbehalten, weil nur dieses Modell einen Fingerabdrucksensor hat.
Schneller shoppen: Touch ID ermöglicht es auch, Einkäufe in Apples Onlineshops per Fingerauflegen zu autorisieren. Bevor es das tut, bittet es artig um Erlaubnis.
Datenschutz: Unter iOS kann man für jede App sehr genau festlegen, auf welche Daten sie zugreifen darf und welche für sie gesperrt bleiben sollen.
Was mag man in meiner Umgebung? Der App Store kann jetzt auch anzeigen, welche Apps in der näheren Umgebung besonders populär sind. Beispielsweise bei Festivals kann das nützlich sein, um schnell die Festival-App zu finden. Die Funktion bietet einen Ausblick auf einen künftigen Apple-Dienst namens iBeacon.
Mehr Siri: Der sprachgesteuerte Assistent Siri ist jetzt nicht mehr als Betaversion gekennzeichnet, kann mehr Fragen beantworten und ist mit der Bing-Suche (anstelle von Google), der Wikipedia und Twitter verbunden worden.
Mitteilungszentrale: Vom oberen Bildschirmrand kann man diese Funktion herabziehen, die unter anderem über anstehende Termine informiert.
Wissen was noch ansteht: Auch die mit der Erinnerungen-App aufgezeichneten Termine werden in der Mitteilungszentrale zusammengefasst.
Mehr Web: Der Safari-Browser zeigt die aktiven Tabs jetzt in einer Cover-Flow-Ansicht an.
Mitteilungsbedürftig: Per Airdrop lassen sich Fotos, Videos und andere Daten schnell von einem Handy zum anderen beamen. Die Geräte nutzen dafür Bluetooth- und W-Lan-Technik.
Mehr fotografieren: Die Kamera-App bietet jetzt mehr Funktionen, kann beispielsweise Aufnahmen in Echtzeit verändern und Bilder im Quadratformat machen.
Bilderfluten im Blick: Im Fotoalbum kann man sich Fotos jetzt nach mehr Kriterien, beispielsweise als Jahresübersicht, anzeigen lassen.
Zeigen, wohin es geht: Auch der Kompass wurde dem neuen Design angepasst, sieht jetzt nicht mehr aus wie ein Requisit aus einem Piratenfilm.
Mehr Zeit: Die Uhr-App wurde ebenfalls an den Look von iOS 7 angepasst.
Mehr Wetter: In der Wetter-App wurden die Informationen verdichtet. So bekommt man quasi nebenbei Sonnenauf- und -untergangszeiten angezeigt.
Weg vom historischen Vorbild: Der Taschenrechner, der sich bisher am Design eines klassischen Braun-Taschenrechners orientierte, wirkt jetzt moderner.
Bunt, wo es bunt sein muss: Die Optik des Gamecenters orientiert sich nicht mehr am Spieltisch eines Casinos.
Minimalismus: Die Zifferntasten des Handys lassen sanft den Bildschirmhintergrund durchschimmern.
Oldschool: So sah iOS nur bis Version 6 aus. Die Freunde-App ist bald ein Relikt aus alten Tagen.