iPad Pro im Test: Bilder und Infos - DER SPIEGEL
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iPad Pro im Test Das kann Apples XL-Tablet

Das neue iPad Pro ist fast so groß wie ein MacBook - und ebenso teuer. Apple glaubt, mit dem neuen Gerät PC ersetzen zu können. Ob das klappt?
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Das macht stark: Mit 713 bis 723 Gramm ist das iPad Pro rund 30 bis 40 Gramm schwerer als das Ur-iPad. Einhändig kann man es nur benutzen, wenn man intensives Hanteltraining betreibt. Selfies wie dieses werden daher die Ausnahme bleiben.

Foto: Matthias Kremp
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Die iPad-Familie: Mit dem neuen Modell führt Apple eine weitere Variante seiner Tablets ein - es ist die bislang größte.

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Den zusätzlichen Platz nutzt Apple unter anderem, um vier Lautsprecher in das Gehäuse einzubauen. Gesteuert durch die Lagesensoren werden dabei jeweils die unteren als Basslautsprecher verwendet.

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iPad Pro, iPad Air 2 und iPad mini 3 im Größenvergleich: Um dieselbe Pixeldichte zu erreichen wie beim iPad Air 2, wurde die Auflösung beim neuen Modell auf 2732 x 2048 Pixel erhöht.

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Mit dem optionalen Smart Keyboard wird das iPad Pro zur Reiseschreibmaschine. Schade nur, dass sich der Winkel des Bildschirms nicht verändern lässt.

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Die Qualität der flachen Apple-Tastatur ist gut. Allerdings ist der Anschlag recht hart und das Geräusch beim Tippen vergleichsweise laut.

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Eine Alternative zur Apple Tastatur ist Logitechs Create-Keyboard. Auch hier ist der Winkel nicht veränderbar.

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Die Logitech-Tastatur ist deutlich weicher und leiser als Apples Tastenfeld. Im Test überzeugte das Create-Keyboard mit einem guten Schreibgefühl.

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Die Logitech-Tastatur ist in ein Gehäuse verbaut, das offenbar einiges aushalten kann.

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Der robusten Hülle trauen wir zu, Apples Mega-iPad auch bei einem Sturz vom Tisch gut zu schützen.

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Mit der Hülle wird das iPad Pro einem Notebook sehr ähnlich - nicht nur was die Außenmaße angeht.

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Das eigentlich schlanke Tablet wird durch Logitechs Hülle nicht nur viel dicker, sondern auch schwerer. Ungefähr 1480 Gramm wiegen Tablet und Tastaturhülle zusammen.

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Der große Bildschirm ermöglicht es Apples iOS auch, mehr Informationen gleichzeitig anzuzeigen. Hier etwa werden Symbole in sechs Spalten nebeneinander angezeigt. Auf einem iPhone sind es nur vier.

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Auch die Tagesübersicht hat auf dem iPad Pro mehr Platz, sich auszubreiten.

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Für das große Apple-Tablet müssen viele Apps angepasst werden. Erst nach einer solchen Anpassung werden die Vorzüge des hochauflösenden Bildschirms nutzbar - so wie hier in der Layout-App Canva.

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Grafiker und Designer werden sich über den Apple Pencil freuen, mit dem man auf dem Bildschirm malen und zeichnen kann. Aufgeladen wird der Digitalstift am Lightning-Anschluss des Tablets.

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Wer mit Stift und Papier zeichnen kann, kann das auf dem iPad Pro auch. Die App Paper bemüht sich, dabei möglichst genau die Eigenschaften von Papier und verschiedenen Malwerkzeugen nachzuahmen.

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Manche Apps versuchen auch, die Möglichkeiten des zweidimensionalen Zeichnens mit 3D-Funktionen zu verknüpfen. UMake beispielsweise ermöglicht es vergleichsweise leicht, digitale 3D-Modelle zu erzeugen.

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Ein Beispiel dafür, welche Anwendungen mit dem iPad Pro noch vorstellbar sind, ist C. Anatomy. Die App soll dazu dienen, die menschliche Anatomie zu studieren. Sie bietet etwa die Möglichkeit ein Quiz zu erstellen.

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Die iOS-9-Funktion Split View ermöglicht es, den Bildschirm für zwei parallel laufende Apps aufzuteilen.

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Erst auf dem großen Display des iPad Pro ist die Split-View-Funktion wirklich sinnvoll nutzbar. Die zur Verfügung stehende Fläche entspricht nahezu der von zwei iPad-Air-Bildschirmen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?