IPCC-Report: Warnung an die Welt - DER SPIEGEL
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IPCC-Report Warnung an die Welt

Der IPCC-Bericht lässt keinen Zweifel: Die Debatte darum, ob der Klimawandel stattfindet oder nicht, ist beendet. Die Synthese der verschiedenen Szenarien entwirft eine düstere Utopie, die UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon bei der Vorstellung des Berichtes als "Warnung an die Welt" verstanden wissen wollte
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Gletscher könnten abschmelzen, Tier- und Pflanzenarten aussterben. Bei steigender Temperatur drohen Überschwemmungen, Dürren, mehr Infektionskrankheiten: Der heute veröffentlichte Uno-Klimabericht zeichnet ein düsteres Bild. Die Erderwärmung ist nicht mehr zu stoppen - allenfalls zu bremsen.

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Rund die Hälfte der anthropogenen CO2-Emissionen verbleibt nicht in der Atmosphäre, sondern wird postwendend von Ozean und Landpflanzen aufgenommen. Doch diese natürlichen "Kohlenstoffsenken" könnten überschätzt worden sein. So nehmen Wälder der mittleren und hohen nördlichen Breiten vermutlich 40 Prozent weniger Kohlendioxid auf als in den Klimarechenmodellen vorgegeben. Das ergab eine multinationale Studie, die das Fachmagazin "Science" kürzlich veröffentlichte.

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Emmissions-Einsparpotentiale verschiedener wirtschaftlicher Sektoren bis 2030, abhängig von verschiedenen angenommenen Investments: Je mehr sich die Industrien Emissionsbekämpfung kosten lassen, desto größer die Einsparungspotentiale. Diese werden in den Grafiken als vertikale Linien dargestellt

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Kaum Raum für Interpretationen: Die Grafik vergleicht tatsächliche Messwerte der Klimaentwicklung (schwarze Linie) mit hochgerechneten Erklärungsmodellen für diese Klimaverläufe, die ausschließlich natürliche Faktoren annehmen (blau) und solchen, die von menschlichen Einflüssen ausgehen (rot). Die Realität führt hier den Beweis für die menschliche Schuld am Klimawandel

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Grafik a: Die Summe der weltweiten Treibbhausgas-Emissionen (hier: "GHGs", für "Greenhouse Gases") von 1970 bis 2004. Grafik b zeigt den Anteil verschiedener Treibhausgase am Emissionscocktail im Jahr 2004. Grafik c zeigt den Anteil verschiedener Wirtschaftsbereiche an diesen Emissionen

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Die Veränderungen der Temperaturen 1974 bis 2004: Kalte und warme Farben signalisieren Richtung und Ausmaß der Veränderungen, weiß bedeutet hier nur, dass keine hinreichend validen Daten vorlagen.

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Blick in die Zukunft: So könnten sich die Temperaturen bis zum Ende des Jahrhunderts (2090-2099) entwickeln. Die Grafik stellt die Durchschnittsprognose aus allen untersuchten Szenarien dar. Vergleichszeitraum war die Zeit von 1980 bis 1999.

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Links: Verschiedene Szenarien für die Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen von 2000 bis 2100. Rechts: die korrepondierenden Hochrechnungen über daraus resultierende Veränderungen der Temperaturen.

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Emissions-Einsparungspotentiale bis 2030: Ausgehend von verschiedenen Szenarien dokumentiert die Grafik vor allem eines - zu stoppen ist der Wandel nicht, nur noch zu bremsen.

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Nicht gut: Die Korrelation zwischen Temperaturentwicklung, Höhe des Meeresspiegels und Schneefall auf der nördlichen Erdhalbkugel

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Szenarien: Was für Emissionsgrenzen wären nötig, um welche Mittentemperatur zu sichern? Von einem weiteren Anstieg gehen alle Szenarien aus, um zu einem als Normaltemperatur definierten Niveau zurück zu kommen, würde es in allen Hochrechnungen mehrere Jahrhunderte brauchen.

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