Das steckt drin iPhone 7 und Apple Watch 2 zerlegt
Zum ersten Mal haben die Bastler von iFixit ein Röntgengerät benutzt, um in das neue iPhone hineinzuschauen, bevor sie damit begannen, es zu zerlegen.
Eine erste Überraschung war, dass der Bildschirm des iPhone 7 Plus zur Seite weggeklappt wird. Vorher müssen aber erst große Mengen Klebstoff gelöst werden.
Der durch die weggelassene Kopfhörerbuchse frei gewordene Platz wird vor allem von der neuen Taptic Engine verwendet. Der Akku ist nur wenig größer geworden.
Bei beiden Kameras des iPhone 7 Plus sind vollkommen unabhängig voneinander aufgebaut, haben eigene Objektive, Sensoren und Anschlusskabel. Nur das Weitwinkelobjektiv verfügt über einen optischen Bildstabilisator.
Auch bei der Apple Watch Series 2 macht den Bastlern zusätzlicher Klebstoff das Öffnen schwer. Im Inneren erkennen sie drastische Veränderungen gegenüber der ersten Apple Watch.
Der Akku beeindruckt die Experten von iFixit offenbar besonders. Gegenüber dem Vorgängermodell bietet er eine um ein Drittel gesteigerte Kapazität. Die wird wohl gebraucht, um den GPS-Empfänger zu versorgen.
Ein feines Detail: Hier ist rechts der Sensor zu sehen, der die sogenannte Force-Touch-Bedienung ermöglicht, das Display also auf unterschiedlich starken Druck unterschiedlich reagieren lässt.