Die neuen Apple-Smartphones iPhone 8 und iPhone 8 Plus im Test
iPhone 8 (rechts) und iPhone 8 Plus: Durch die Vorderseite sind die Geräte nicht von den Vorgängermodellen zu unterscheiden.
Der Rücken allerdings zeigt deutlich, dass man es hier mit Apples Achtern zu tun hat. Das Alu-Gehäuse wurde durch eine Rückseite aus Glas ersetzt, neue Farben entwickelt. Hier zu sehen sind das iPhone 8 in Weiß (links) und das 8 Plus in Gold.
Die gläserne Rückseite sei aus dem "ausdauerndsten Glas, das jemals an einem Smartphone verwendet wurde" gebaut, sagt Apple. Sicher ist, dass es gut spiegelt.
Vor manchen Schäden bewahren lassen sich die Geräte, wenn man eine der neuen Schutzhüllen von Apple über die Rückseite zieht. Nur sieht man dann nichts mehr vom teuren Glas.
Eine neue Funktion von iOS 11 macht den Umstieg von einem Alt-iPhone komfortabel. Indem man die Handys nebeneinanderlegt, kann man eine Kopplung der Geräte in Gang setzen.
Über eine kryptische Codegrafik wird sichergestellt, dass die Verbindung gewollt ist.
Ist das erledigt, werden Accounts, Daten und Apps vom alten auf das neue Gerät kopiert.
Die Positionen der Taste zum Stummschalten sowie der Lautstärkeregler wurden nicht verändert.
Ebenso findet man Einschalttaste und Sim-Schublade an den gewohnten Positionen.
Zwar kann man die neuen iPhones drahtlos aufladen: Auf eine Lightning-Buchse hat Apple aber dennoch nicht verzichtet.
Der Fingerabdrucksensor Touch ID ist derselbe wie beim iPhone 7 und arbeitet ohne mechanische Taste. Die Intensität des Druckpunkts lässt sich variieren.
Die neuen iPhones haben eine Metallschublade für Nano-Sim-Karten. Für Speicherkarten ist kein Einschub vorhanden.
Die Verarbeitung der Apple-Handys wirkt perfekt. An unseren Testgeräten war keine noch so kleine Macke zu finden.
Die Selfie-Kamera an der Vorderseite entspricht mit sieben Megapixeln dem Modell, das Apple im iPhone 7 verwendet hat.
Die 12-Megapixel-Kamera im iPhone 8 wurde unter anderem mit einen neuen Fotosensor mit größeren Pixeln sowie mit einem neuen Bildprozessor verbessert.
Auch die beiden Kameras im iPhone 8 Plus haben dieselben Neuerungen erfahren. Durch die Kombination von Weitwinkel- und Teleobjektiv ermöglichen sie aber mehr fotografische Variationen, wie etwa Porträtaufnahmen mit unscharfem Hintergrund (Bokeh).
Unsere Testaufnahmen zeigen nur geringe Unterschiede bei der Bildqualität von iPhone 8 Plus und iPhone 7 Plus. Hier sehen Sie eine Makroaufnahme des iPhone 8 Plus.
Und hier dasselbe Motiv, aufgenommen mit einem iPhone 7 Plus. Die Unterschiede sind marginal, lassen sich aber zum Beispiel in der Textur der Blütenblätter erkennen.
Neue ist die Porträtlichtfunktion, die sich allerdings noch in der Betaphase befindet. Sie ermöglicht es, die Belichtungssituation von Porträts nachträglich zu ändern. Wie gut das klappt, hängt extrem vom Motiv und dem Hintergrund ab.
Sehr spannend sind die neuen Augmented-Reality-Apps (AR-Apps), die im Fahrwasser der neuen iPhones erscheinen werden. Sie funktionieren allerdings auch mit älteren iPhones, sofern auf ihnen iOS 11 installiert ist.
Die Möglichkeiten von AR müssen viele Entwickler allerdings erst ausloten. Hier ist das Spiel "Thomas Minis" zu sehen, in dem man kleine Modelleisenbahnstrecken entwirft.