iPhone Apps: Das Bikini-Problem - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

iPhone Apps Das Bikini-Problem

Apple hat seine Probleme im Umgang mit Apps für das iPhone, die vermeintlich anstößige Inhalte verbreiten. Entwickler haben das Problem mit Apple, dass die Firma Handel nach Gutsherrenart betreibe: Die Kriterien, was statthaft sein soll im App Store, scheinen zu oft willkürlich. Jetzt will Apple Bikinis hinauswerfen - außer sie kommen von etablierten Marken.
1 / 4

Zeitweilig zensiert: Im November zeigte das "Stern"-App keine Schlagzeilen mehr, sondern machte selbst welche, als Apple das Angebot aus dem App Store warf. Der Grund: Zu viel nackte Haut. Die Ansichten darüber, was anstößig ist und was nicht, laufen dies- und jenseits des Atlantiks...

2 / 4

...eben teils deutlich auseinander. Auch "Bild" muss damit leben, dass der potentielle Kunde bei der Installation des "Bild"-App mit einem Jugendschutzhinweis gewarnt wird. Der Grund...

Foto: SPIEGEL ONLINE
3 / 4

...ist klar: Boulevardzeitungen sind nun einmal zeigefreudig. Im App Store kommt "Bild" dabei schon züchtiger daher als in gedruckter Form: Um die prüden Amerikaner bei Apple nicht zu erschrecken, arbeitet der Springer-Verlag mit "nippelfreien" Foto-Versionen. Trotzdem...

Foto: SPIEGEL ONLINE
4 / 4

...sind Teile des Angebots akut zensurgefährdet: Das beknackte, aber beliebte "Schüttel-Girl" zum Beispiel, das man mit ruckelnden Handbewegungen entkleiden kann. Was hierzulande niemanden erregen kann, könnte in den USA für Irritationen sorgen: Facebook sah sich im Januar 2009 schon mit Pornografie-Vorwürfen konfrontiert, weil auf einer Profilseite das Bild einer stillenden Mutter zu sehen war.

Foto: SPIEGEL ONLINE
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?