iPhone X im Test - DER SPIEGEL
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Apple-Smartphone Das kann das iPhone X

Es erkennt seinen Besitzer am Gesicht, ist sauschnell und sauteuer: Das iPhone X stößt technisch und preislich in neue Bereiche vor. In einem Bereich ist es aber zu langsam, wie sich im Test zeigt.
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Der Bildschirm des Phone X ist mit 5,8 Zoll sehr groß, das Gerät selbst wegen des schmalen Rahmens aber vergleichsweise klein. Farbtreue und Kontrastumfang sind sehr gut.

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Keine Überraschungen: Auch beim neuen Top-iPhone, dem iPhone X mit 256 GB, liegt im Karton das gleiche Zubehör wie bei allen anderen iPhones. Angesichts des Premium-Preises würde man sich über ein Extra freuen.

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Das iPhone X: Der Bildschirm ist es, der das Gerät auf den ersten Blick besonders macht. In der Aussparung am oberen Rand stecken die Selfie-Kamera und diverse Sensoren, etwa für Face ID.

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Mangels Home-Taste führt eine neue Geste in die Multitasking-Ansicht von iOS 11. Dazu wischt man von unten ein paar Zentimeter hoch und dann nach rechts.

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Ebenso gut kann man aber auch einfach von App zu App wechseln, indem man am unteren Bildschirmrand entlang wischt.

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Das Kontrollzentrum erreicht man beim iPhone X durch eine Wischbewegung von rechts oben.

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Zwischen iPhone 8 (links) und iPhone 8 Plus eingereiht, ist das iPhone X kaum größer als das kleine iPhone 8.

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Trotzdem ist der Bildschirm besonders groß. Mit einer Diagonale von 5,8 Zoll ist es das größte Display, das Apple bisher in ein iPhone eingebaut hat.

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Der Rahmen des bisher teuersten iPhones wird aus Edelstahl gefertigt. Offenbar derselbe Stahl, der auch bei der Apple Watch verwendet wird.

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Im direkten Vergleich weitgehend weißer Flächen zeigt sich klar, dass im iPhone X eine andere Technik eingebaut ist als in bisherigen iPhones. Statt auf LCD-Technik basiert das Display im neuen Smartphone auf der OLED-Technologie.

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Dieser Vergleich gibt einen groben Eindruck vom Unterschied der Bildschirme. Das OLED-Display des iPhone X wirkt schärfer, detaillierter und liefert spürbar kräftigere Kontraste.

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In der Praxis hat der Zugewinn an Bildschirmfläche gegenüber dem iPhone 8 Plus (rechts) beim iPhone X kaum merkliche Auswirkungen. Verglichen mit dem iPhone 8 passt etwas mehr Text auf die Seite.

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Das gehört bei Apple jetzt zum Standard: Auch das iPhone X lässt sich kabellos aufladen.

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Am oberen Bildschirmrand befinden sich mittig die Selfiekamera und diverse Sensoren, die für die Gesichtserkennung Face ID benötigt werden. Deshalb hat das Display hier eine charakteristische Aussparung.

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In diesem Bild ist oben links über dem Bildschirm der Infrarotsensor zu erkennen, der offenbar nach einem ihm bekannten Gesicht Ausschau hält.

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Der Infrarotsensor gehört zur Face-ID-Technik, die dazu dient, das iPhone X gegen unerlaubte Zugriffe zu sperren. Nur das Gesicht des Besitzers soll den Zugriff ermöglichen.

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Zum Einrichten von Face ID wählt man in den Einstellungen einfach den entsprechenden Menüeintrag aus, woraufhin man in diesen Bildschirm gelangt.

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Um das Gesicht des Nutzers zu erfassen, tasten die Sensoren daraufhin den Kopf ab. Die Software leitet dabei dazu an, den Kopf kreisen zu lassen, damit das Gesicht aus verschiedenen Blickwinkeln registriert werden kann.

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Der ganze Vorgang dauert nur ein paar Augenblicke, ist ebenso schnell abgeschlossen wie die Eingabe von Fingerabdrücken.

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Einige Entwickler haben Face ID bereits in ihre Apps integriert. So lässt sich beispielsweise der Passwort-Safe 1Password per Gesichtserkennung entsperren.

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Auf dem Sperrbildschirm werden die Inhalte von Mitteilungen so lange verborgen, bis Face ID das Gesicht des iPhone-X-Besitzers erkennt.

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Es reicht dann aus, auf den Bildschirm zu schauen, schon klappen die Texte zu den Mitteilungen auf.

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Das wird iPhone-X-Nutzern besonders viel Spaß machen: In der Nachrichten-App benutzt Apple die Technik der Face-ID-Sensoren, um sogenannte Animojis zu erzeugen. Bis zu zehn Sekunden lange Nachrichten lassen sich damit versenden, in denen das Animoji mit Stimme und Mimik des Nutzers Mitteilungen überbringt.

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Man kann ahnen, auf welche Weise sich Apps die Fähigkeiten der neuen Selfiekamera künftig zunutze machen werden. Die japanische App Pitu gibt einen Ausblick darauf.

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Man kann aber auch einfach den neuen Porträtmodus der Selfiekamera benutzen, um hochwertiger wirkende Selbstbildnisse mit computergeneriertem Bokeh-Effekt zu knipsen.

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Auf der Rückseite ist ein ähnliches Kameradoppel wie beim iPhone 8 eingebaut, nur vertikal statt horizontal. Das Teleobjektiv des iPhone X hat eine etwas größere Blendenöffnung als die des iPhone 8 Plus und ermöglicht deshalb bei wenig Licht etwas bessere Aufnahmen.

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Wie viele andere iPhones beherrscht auch das iPhone X Apples neue Augmented-Reality-Technologie ARKit. In diesem Beispiel ist die App MeasureKit zu sehen, mit der sich per Kamera reale Gegenstände vermessen lassen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?