Ipso-Bericht: Weltmeere vor dem Kollaps - DER SPIEGEL
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Ipso-Bericht Weltmeere vor dem Kollaps

Den Ozeanen könnte ein Massensterben bevorstehen - so wie es sich im Meer vor rund 55 Millionen Jahren ereignete. Zu diesem Schluss kamen Forscher aus sechs Ländern in einem jetzt veröffentlichten Bericht. Überfischung, Überdüngung, Klimawandel und vieles mehr machen den Meeren zu schaffen.
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Korallen vor Südostasien: Forscher beklagen in einem Bericht unter der Federführung des Internationalen Ozean-Programms (Ipso), dass es schlecht um die Meere steht. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Verschmutzung, Klimawandel, Überdüngung, Überfischung und die Versauerung des Wassers machen vielen Meereslebewesen zu schaffen.

Foto: ROMEO GACAD/ AFP
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Abgestorbene Korallen vor Malaysia: Den Ozeanen könnte ein Massensterben bevorstehen - so schlimm, wie es sich zuletzt vor rund 55 Millionen Jahren ereignete.

Foto: ? Reuters Photographer / Reuters/ REUTERS
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Plastik im Wasser: Der kumulative Effekt der schädlichen Einflüsse sei größer als bisher angenommen, schließen die Wissenschaftler. Beispielsweise könnten sich Schadstoffe an kleinste Plastikteilchen heften, so dass diese sich noch besser verbreiten oder von Lebewesen aufgenommen werden.

Foto: NOAA / Marine Debris Program
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Thunfischwarm im Mittelmeer: Die Bestände einiger kommerziell wichtiger Fischarten sind laut dem Ipso-Bericht um mehr als 90 Prozent reduziert worden.

Foto: Murat-Bilecenoglu/ dpa
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Thunfische im Netz: "Die Ergebnisse sind schockierend", sagte Alex Rogers, der wissenschaftliche Direktor von Ipso zur Veröffentlichung des Berichts.

Foto: WWF-Canon / Hélène PETIT
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Korallen vor Mexiko: Steigende Temperaturen und Versauerung schädigen insbesondere die tropischen Korallen.

Foto: LUIS ACOSTA/ AFP
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"Die tropischen Korallenriffe sind in 30 Jahren wahrscheinlich verschwunden, wenn weiter so viel CO2 ausgestoßen wird", sagt Jelle Bijma vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung.

Foto: Stephen Chernin/ Getty Images
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Gletscherzunge im Nordosten von Spitzbergen: Die Lage des Meeres verschlechtere sich extrem schnell - zum Teil so, wie es in Worst-Case-Szenarien prognostiziert werde, teilweise sogar noch schneller, berichten die Forscher. Das gelte für die Eisschmelze in der Arktis, auf Grönland und in der Antarktis, für den Anstieg des Meeresspiegels sowie die Freisetzung von Methan am Meeresgrund.

Foto: Karsten Piepjohn/ picture-alliance/ dpa
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Algenblüte in der Ostsee: Die Forscher halten eine ganze Reihe von Maßnahmen für nötig, um die Ökosysteme im Meer zu stabilisieren und das drohende Massensterben zu verhindern. Ob diese umgesetzt werden, ist jedoch mehr als fraglich.

Foto: ESA
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