Irena Sendler gestorben - DER SPIEGEL
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Irena Sendler gestorben Der Engel des Warschauer Ghettos

Die polnische Widerstandskämpferin Irena Sendler schmuggelte 2500 Kinder aus dem Warschauer Ghetto. Die Gestapo fasste sie 1943 und folterte sie grausam. Der Exekution konnte sie gerade noch entkommen - jetzt ist die "Gerechte unter den Völkern" 98-jährig in Warschau gestorben.
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Irena Sendler: Die polnische Widertstandskämpferin, die 2500 Kinder aus dem Waschauer Getto rettete, ist am 11. Mai 2008 98-jährig in Warschau gestorben.

Foto: Alik Keplicz/ AP
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Sendler als Krankenschwester: Irena Sendler 1943 in Warschau, wo sie während des Ghetto-Aufstands als Krankenschwester in einem Krankenhaus des polnischen Widerstands arbeitete. Dank ihres Berufes konnte Sendler das Ghetto betreten und dort im Rahmen der "Zegota", der Untergrundorganisation verfolgten Juden helfen. Zusammen mit zehn anderen Frauen hatte Sendler insgesamt 2500 Kinder vor dem Holocaust gerettet.

Foto: DPA
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Aufstand im Warschauer Ghetto: Mit erhobenen Händen werden im Mai 1943 jüdische Frauen, Männer und Kinder von deutschen SS-Soldaten aus dem brennenden Ghetto der polnischen Hauptstadt Warschau getrieben. Die von den Deutschen in Warschau eingesperrten Juden hatten versucht, sich gegen ihre Deportation in Vernichtungslager zu wehren. Der Aufstand wurde von SS-Truppen blutig niedergeschlagen.

Foto: DPA
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Besuch vom Rabbi: Rabbi Yona Metzger, oberster aschkenasischer Rabbi Israels, besuchte Irina Sendler noch im Februar 2008. Israel hatte die Polin bereits 1965 zur "Gerechten unter den Völkern" ernannt. In Polen und Deutschland fanden ihre Taten dagegen erst fast dreißg Jahre später die gebührende Anerkennung.

Foto: AP
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