"Irene" Der Hurrikan trifft die US-Ostküste
"Irene" wütet an der Küste North Carolinas: Die Zahl der Todesopfer durch den gigantischen Hurrikan ist nach einem Bericht des US-Fernsehsenders CNN auf mindestens acht gestiegen.
Ein Bewohner der Stadt Alliance steht auf der Veranda seines überfluteten Hauses im US-Bundesstaat North Carolina. Am Samstag ist der Wirbelsturm "Irene" an der US-Ostküste angekommen. Er setzte nicht nur Häuser unter Wasser...
...sondern auch Autos wie hier in Nags Head. Windböen mit einer Spitzengeschwindigkeit von 151 Kilometern pro Stunde fegten übers Land.
Nags Head, North Carolina: Verlassene Häuser stehen in der steigenden Flut.
Boot statt Auto: Ein Mann in Manteo, North Carolina, trotzt den Wassermassen in den Straßen. Wieder andere nutzen die "Gunst" der Stunde um...
...in den von "Irene" aufgepeitschten Wellen zu surfen. Dieses Bild entstand in Montauk, New York.
Leere am Bahnsteig: New York bereitet sich auf die Ankunft des Hurrikans vor. Im Laufe des Tages stellten alle öffentlichen Verkehrsmittel den Betrieb ein, die Eingänge...
...zu den U-Bahn-Stationen wurden abgesperrt. Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes wurde der komplette Betrieb eingestellt. Frühestens am kommenden Montag sollen die ersten Züge wieder rollen.
New York am Samstag: In der Stadt verteilt gibt es 91 Evakuierungszentren, meistens Schulturnhallen oder Gemeindezentren. Bürgermeister Bloomberg hat allerdings empfohlen, zu Freunden oder Verwandten zu gehen.
Am Himmel über dem Leuchtturm Montauk im US-Bundesstaat New York sind die ersten Vorboten des Sturms zu sehen.
Auch in Washington macht sich "Irene" bemerkbar: Touristen kämpfen vor dem Capitol mit Sturmböen.
In der Nähe von New York stemmt sich ein Einwohner - sehr patriotisch - gegen den Wind.
Menschen verlassen ein Gebäude in Manhattan: Rund 370.000 New Yorker aus gefährdeten Stadtteilen wurden aufgefordert, sich vor dem Hurrikan "Irene" in Sicherheit zu bringen.
Letzte Schutzmaßnahmen: An der Südspitze Manhattans, in Battery Park City, verstärkt jemand die Fenster mit Klebeband.
Evakuierung in Manhattan: In New York wurden bis zum Mittag zudem die fünf größten Flughäfen geschlossen. Bis zum Montag wurden bereits mehr als 6000 Flüge gestrichen.
Einsamer Jogger in New York: Obwohl sich Hurrikan "Irene" in der Nacht zum Samstag auf einen Sturm der Kategorie 1 abschwächte, galten die Warnungen weiter. Entscheidend seien nicht die maximalen Windgeschwindigkeiten, sondern vielmehr die Größe und die Dauer des Hurrikans, sagte Mike Brennen von Nationalen Hurrikanzentrum in Miami.
Michael Bloomberg bei einer Pressekonferenz am Freitag: Der New Yorker Bürgermeister räumte ein, die Evakuierung der gefährdeten Gebiete nicht erzwingen zu können. Die Stadt habe nicht die Mittel, im Notfall alle zu evakuieren. "Niemand wird eine Strafe zahlen müssen", sagte er. "Aber wenn Sie sich nicht daran halten, werden möglicherweise Menschen sterben."
Notunterkunft in New York: Hier werden im Stadtteil Queens wurden bereits Liegen in einem Evakuierungszentrum aufgestellt, Freiwillige halten sich bereit, um im Notfall zu helfen.
Arbeiten vor dem Sturm: Ein Café in New Jersey wird verrammelt. "Irene" ist der erste schwere Sturm der Hurrikan-Saison im Atlantik - und der erste seit 2008, der das Festland der USA erreicht.
Satellitenaufnahme von "Irene": In der Karibik hat der erste Hurrikan der diesjährigen Saison im Atlantik laut des Risikoschätzers AIR bereits versicherte Schäden von 1,1 Milliarden Dollar verursacht.