Irland Die Pferdekrise
Pferde galten in Irland als Statussymbol, im Wirtschaftsboom versuchten sich Tausende Bauern als Hobbyzüchter. Doch jetzt will die Tiere keiner mehr haben - 20.000 Exemplare irren auf der Insel umher. Auf Märkten werden die Gäule gegen Handys getauscht, Ghettokids veranstalten mit ihnen makabere Rennen.
Pferderennen (Statue in Curragh, Irland): In Ballymun, dem elendsten Viertel von Dublin, liefern sich jugendliche Ghetto-Reiter spontane Wettkämpfe auf dem Asphalt. Andere hängen den Tieren zweirädrige Wagen an und peitschen sie zur Höchstgeschwindigkeit.
Foto: Ryan Pierse/ Getty Images
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