Irre Weihnachtsgeschenke Tote Ratte im Paket
Brust-OP zum Fest: Jürgen Drews ist landauf, landab bekannt für seine Vorliebe für "schöne Resonanzkörper". Einen solchen bekam die Pferdepflegerin Jasmin 2004 zu Weihnachten von ihrem Freund geschenkt. Er bezahlte ihr eine Brustvergrößerung samt neuem Schmollmund. Kostenpunkt: rund 5000 Euro. Doch die hat die junge Frau mit ihrem neuen Job sicher längst wieder eingespielt: Sie nannte sich fortan Toy, sattelte auf Nackttänzerin um und schwang 2005 für Jürgen Drews am Ballermann die Hüften.
Die Aufnahme zeigt den Schlagersänger am 15. Juni 2008 in Wien. Die ehemalige Pferdepflegerin ist nicht mit auf dem Bild.
Ein Ratgeber für den Rennfahrer: Ferrari-Pilot Lorenzo Bandini (hier 1966 in Monte Carlo) rammte 1964 im alles entscheidenden Rennen am Saisonende in Mexiko das Heck des Spitzenreiters Graham Hill. Sein Teamkollege John Surtees konnte so an diesem vorbeiziehen und sich den Weltmeistertitel sichern. Hill nahm den Rammstoß mit Humor - er schenkte Bandini zu Weihnachten ein Buch mit dem Titel "Wie lerne ich sicher Autofahren?"
Toter Nager per Post: Eine Engländerin versandte zu Weihnachten 1951 ein ganz besonderes Präsent. Sie fand heraus, dass ihr Mann eine Affäre hatte - und schickte ihrer Nebenbuhlerin kurzerhand eine tote Ratte per Post. Die kämpferische Gattin kam vor Gericht - weil sie "verderbliche Ware durch die Königliche Post versandt hatte".
Schock-Geschenk zu Weihnachten: Als Tracy Kay-Maier - Ehefrau des Choreographen William Forsythe - Mitte der neunziger Jahre im Sterben lag, erhielt sie ein schockierendes Weihnachtsgeschenk. Ein Bekannter schickte ihr zu Weihnachten ein lebensgroßes Pappskelett zum Selber basteln. Jahre nach dem Tod seiner Frau fügte ihr Ehemann William das Geschenk schließlich zusammen - er nannte es "ein Modell der Trauer". 2005 dann verarbeitete er das Geschehene zu einer Tanzinstallation mit dem Titel "You Made Me A Monster".
Die Aufnahme zeigt William Forsythe am 20. April 1999 in Frankfurt am Main.
Weihnachten mit Loriot: Bei Loriots legendärer Familie Hoppenstedt feiert man Weihnachten traditionell - mit viel Lametta, Gedichten und besinnlichen Geschenken. So zumindest die Theorie. In der Praxis sieht es allerdings etwas anders aus: Opa Hoppenstedt beschwert sich lautstark "Letztes Jahr war mehr Lametta!". Sohn Dicki fällt vor der Bescherung spontan nur das Gedicht "Zicke zacke Hühnerkacke" ein. Und als Geschenk bekommt er dafür ein "kleines Atomkraftwerk".
Die Aufnahme zeigt Loriot und Evelyn Hamann 1989 auf dem berühmten Gründerzeitsofa.
Keine Schüsse mehr zu Weihnachten: Frankfurt am Main im Dezember 1949. Die täglichen Salutschüsse der amerikanischen Garnison ruinierten nicht nur die Nerven von Gastwirtin Schnelle - sie sorgten auch dafür, dass ihre Gäste bei dem Donner regelmäßig unter den Esstisch Schutz suchten. Nachdem Frau Schnelle allerdings einen Beschwerdebrief verfasst hatte, teilte Oberst B. H. Perry von der amerikanischen Garnison ihr schließlich mit, dass die Geschütze in Zukunft nur noch zu besonderen Anlässen abgefeuert würden. Er sei überzeugt, so Perry, dass sie diese Maßnahme als ein "inoffizielles Weihnachtsgeschenk" ansehen werde.
Das Foto zeigt die historische Kanonenmannschaft der Marineschule Mürwik am 3. Mai 1999 an einer Kanone aus dem späten 18. Jahrhundert.
Weiße Weste für Jan Ullrich: Als Jan Ullrich 2006 unter Dopingverdacht stand, schenkte die "Bild Zeitung" ihm zu Weihnachten eine weiße Weste. Ullrich nahm es mit Humor und ließ sich in diesem symbolischen Geschenk sogar fotografieren - natürlich neben einem Weihnachtsbaum.
Die Aufnahme zeigt den ehemaligen Radsportprofi am 28. September 2008 beim Stammtisch von Boris Becker auf dem Oktoberfest in München.
Diamanten und Fliegengitter bei den Beckhams: 2005 schenkte David Beckham seiner Gattin ein Diamantencollier für 1,7 Millionen Euro zu Weihnachten. Im Vorjahr lagen für seine Gattin Victoria Fliegengitter unter dem Baum - die hatten aber immerhin ihren Namen eingraviert.
Die Aufnahme zeigt das Paar als Maria und Josef in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett in London.
Eine Ratte für Paris Hilton: Manchen Geschenken muss man keine erklärende Karte beilegen. Vor einigen Jahren bescherte Nicole Richie (r.) ihrer ehemaligen besten Freundin Paris Hilton eine Ratte zu Weihnachten.
Die Aufnahme zeigt die beiden während einer Pressekonferenz zu "The Simple Life" am 9. April 2007 in Los Angeles.
Angelina Jolie und Billy Bob Thornton: "Bis ans Ende der Zeit" - Diesen Spruch schenkte Angelina Jolie ihrem damaligen Gatten, dem Schauspieler Billy Bob Thornton zu Weihnachten. Allerdings in einer recht speziellen Variante: Sie schrieb ihn mit ihrem eigenen Blut. Wahr wurde er nicht - das Paar trennte sich 2002.
Billy Bob Thornton und Angelina Jolie am 20. Januar 2002 bei den 59. Golden-Globe-Awards in Beverly Hills.