Kampf um Kobane Schwarzer Rauch und schwarze Flagge
Explosionen erschüttern Kobane: Seit Tagen wird heftig um den Ort an der syrischen Grenze zur Türkei gekämpft. Die Kämpfer des "Islamischen Staats" scheinen immer weiter vorzurücken.
Journalist vor türkischem Panzer nahe Kobane: Die Welt ist live dabei, wie die syrische Stadt fällt. Doch ein Einschreiten der USA, EU oder der Türkei zeichnet sich bisher nicht ab.
Die Schlacht um Kobane tobt: Offenbar steht die Stadt in Nordsyrien kurz vor dem Fall. Die Kämpfer des "Islamischen Staats" sollen einen strategisch wichtigen Hügel eingenommen haben. Dieses Bild zeigt die Folgen eines Luftangriffs der westlichen Streitkräfte um die USA.
In der Nähe von Kobane - und nur wenige Meter von der türkischen Grenze entfernt - weht die schwarze Flagge des "Islamischen Staats". Ein Militärfahrzeug bringt sich auf der türkischen Seite in Stellung.
Silhouetten von IS-Kämpfern: Die Belagerung von Kobane dauert nun bereits drei Wochen an, durch die Eroberung des Hügels soll ein permanenter Beschuss der gesamten Stadt möglich sein, warnt die kurdische Stadtverwaltung.
Die Lage scheint aussichtslos: Kurden-Sprecher Idriss Nassan sagte laut BBC, die Stadt werde "zweifellos bald fallen". Mittlerweile sollen mindestens drei Stadtteile von Kobane, das auf Arabisch Ain al-Arab heißt, in der Hand der Terroristen sein. Diese türkischen Militärs beobachten die Folgen eines Luftschlags gegen den IS - noch sind türkische Truppen nicht am Bodenkampf beteiligt.
Aufgebrachte kurdische Männer brüllen in Richtung türkischer Soldaten (nicht im Bild). Das Militär versuchte am Dienstag, Dörfer in der Nähe von Kobane zu evakuieren.