Islam-Seiten: Hetze im Netz - DER SPIEGEL
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Islam-Seiten Hetze im Netz

Zwei Deutschtürken betreiben eines der größten deutschsprachigen Internet-Portale für Muslime. Sie sind bekennende Fundamentalisten, werden vom Verfassungsschutz beobachtet und werben für einen Islam nach Art des iranischen Mullah-Regimes.
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Radikale Wegweiser: Die Brüder Yavuz und Gürhan Özoguz sind in Deutschland aufgewachsen, haben hier studiert und sind beide promovierte Ingenieure. Ihre Faszination für die Revolution in Iran machte sie zu muslimischen Hardlinern.

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Auf ihrem Internet-Portal "Muslim-Markt" veröffentlichen sie auch Kontaktanzeigen streng religiöser Muslime, die auf der Suche nach einem gleichgesinnten Ehepartner sind.

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Parallelwelten: Wer das Internet-Portal "Muslim-Markt" besucht, findet Beiträge für verschiedenste Lebenslagen. Verschwörungstheoretiker und Verfassungsschützer werden sich für die Seite "Antiterror-Spezial" interessieren, auf der die Macher von "Muslim-Markt" viele abstruse Theorien zu den Anschlägen vom 11. September 2001 präsentieren.

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Aber auch Adressen von Frisiersalons, die Musliminnen streng abgeschirmt von der Außenwelt die Haare richten, bringt die Web-Seite.

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Der Verfemte: Wegen seines Buches "Die Satanischen Verse" wurde der britisch-indische Autor Salman Rushdie 1989 vom iranischen Religionsführer Ajatollah Chomeini mit einer Fatwa belegt. Muslime sollten ihn - hier ein Foto von 1988 - töten und dafür ein hohes Kopfgeld kassieren.

Foto: AP
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Der Islamkritiker: Der Orientalist Hans-Peter Raddatz hält den Islam für eine strukturell gewalttätige Religion. "Von Allah zum Terror" ist der Titel eines seiner Bücher.

Foto: DDP
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