Island: Vulkanausbruch am Gletscher - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Island Vulkanausbruch am Gletscher

Islands Behörden haben nach einem Vulkanausbruch für den südlichen Landesteil den Ausnahmezustand ausgerufen, Hunderte Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Der internationale Flughafen wurde gesperrt, auch Transatlantikflüge wurden zeitweilig umgeleitet.
1 / 7

Erdspalte: Auf etwa einem Kilometer Länge brach der Boden im Gebirge im Süden Islands in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf, Lava spritzte in die Höhe, es bildete sich eine bis zu einem Kilometer hohe Rauchwolke.

Foto: HO / Reuters
2 / 7

Videoaufnahme des Senders APTN: Der ausgebrochene Vulkan liegt am Eyjafjallajökull, dem fünftgrößten Gletscher des Landes.

Foto: AP
3 / 7

Fernes Leuchten: Mehr als 500 Menschen wurden evakuiert, auch aus Angst vor Erdrutschen und Überschwemmungen.

Foto: HALLDOR KOLBEINS/ AFP
4 / 7

Lava-Eruptionen: Ersten Einschätzungen ortsansässiger Geologen zufolge ist der Ausbruch an der "bestmöglichen" Stelle erfolgt - nämlich in einer Gegend, die nicht von Eis bedeckt ist. Das reduziert das Risiko von Überschwemmungen durch Schmelzwasser.

Foto: HALLDOR KOLBEINS/ AFP
5 / 7

Berghang, Lava: Der Eyjafjallajökull-Vulkan ist zuletzt vor rund 200 Jahren ausgebrochen.

Foto: HALLDOR KOLBEINS/ AFP
6 / 7

Im Morgengrauen: Im Laufe des Sonntags stellte sich heraus, dass die Gefahr durch den Ausbruch zunächst offenbar begrenzt ist. Der Flugverkehr über der Insel wurde wieder freigegeben. Ein Sprecher sagte in Reykjavík, die Eruptionen aus der Region des Eyjafjalla-Gletschers seien so begrenzt, dass keine Gefahr mehr für Flugzeuge durch Lava oder Asche in der Luft bestehe.

Foto: Vilhelm Gunnarson/ dpa
7 / 7

Rekordversuch in Gefahr: Die Weltumflieger-Mannschaft von Riccardo Mortara musste in den frühen Morgenstunden auf halbem Weg nach Island wegen des Vulkanausbruchs umkehren, nach Kanada zurückfliegen und eine neue Route ausarbeiten.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?