Flug zur ISS Mit der "Sojus" ins All
Goodbye: Der Astronaut Tim Peake hat als erster Brite seinen Dienst auf der Internationalen Raumstation ISS angetreten. Seit über 20 Jahren war keiner seiner Landsleute mehr im All.
Bilderbuchstart in Baikonur: Der frühere Hubschrauber-Testpilot Peake, der von der Europäischen Weltraumagentur (Esa) entsandt wurde, hofft während seiner 173 Tage im All auch auf einen Außeneinsatz.
Mission dreier Raumfahrer: Peake (l.) flog mit dem erfahrenen russischen Kommandeur Juri Malentschenko (M.) und dem bewährten US-Astronauten Tim Kopra zur ISS. In der Station wurden sie von zwei Kollegen aus Russland und einem aus den USA begrüßt. Am Freitag waren nach rund fünf Monaten auf der ISS drei Raumfahrer auf die Erde zurückgekehrt.
Ciao, Kinder: Peakes Söhne, 6 und 4 Jahre alt, hatten den Briten bis zum Weltraumbahnhof in der zentralasiatischen Steppe begleitet. Der Kleine sagte unter Tränen: "Ich will mit Papa gehen."
Steil nach oben: Gut sechs Stunden braucht die "Sojus"-Rakete vom Weltraumbahnhof in Kasachstan bis zur Internationalen Raumstation.
Feuerinferno beim Start: Hier lief alles glatt, am Ende gab's aber technische Probleme. Die "Sojus"-Kapsel dockte erst im wiederholten Versuch an der ISS rund 400 Kilometer über der Erde an. "Kapitän Malentschenko musste wegen einer Störung des automatischen Systems auf Handsteuerung übergehen und dockte schließlich zehn Minuten später als geplant an", teilte die Flugleitzentrale bei Moskau der Agentur Interfax zufolge mit.