ISS-Erweiterung: Außenposten mit Veranda - DER SPIEGEL
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ISS-Erweiterung Außenposten mit Veranda

Das japanische Raumlabor "Kibo" an der Internationalen Raumstation ISS ist komplett. Zwei US-Astronauten haben bei einem Außeneinsatz eine Veranda an der Station installiert. Dort sollen in Zukunft Experimente unter den Bedingungen des freien Weltalls stattfinden.
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Außeneinsatz an der ISS: In einem fünfeinhalbstündigen Außeneinsatz gelang es den US Astronauten Dave Wolf und Tim Kopra, eine mehrere Tonnen schwere "Veranda" am japanischen "Kibo"-Modul anzubringen.

Foto: AFP
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Erweiterung vor dem Einbau: Die frischinstallierte Plattform soll dabei helfen, wissenschaftliche Experimente im freien Weltraum durchzuführen. Dazu gibt es insgesamt zehn Plätze für Versuchsanordnungen.

Foto: DPA
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"Endeavour" an der ISS: Die Installation der "Kibo"-Erweiterung war Hauptziel der Shuttle-Mission. Das Shuttle hatte das Bauteil in seiner Ladebucht mitgebracht.

Foto: DPA
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Schwieriger Einsatz: Damit die Astronauten das unhandliche "Kibo"-Bauteil bewegen konnten, war die Hilfe von zwei Roboterarmen nötig.

Foto: DPA
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Waches Auge: Der kanadische Astronaut Robert Thirsk fotografiert die Raumfähre "Endeavour". Es ging darum, den Transporter auf mögliche Schäden am Hitzeschild zu untersuchen. Vorerst sieht die Nasa keinen Grund zur Sorge.

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Astronautin Julie Payette: ISS-Stammbesatzung und die "Endeavour"-Raumfahrer sind das bisher größte gemeinsame Team im Weltraum - insgesamt 13 Menschen. Dabei ist die Crew nicht nur die zahlenmäßig stärkste, sondern auch die internationalste: sieben Amerikaner, zwei Russen, zwei Kanadier, ein Japaner und ein Belgier kreisen derzeit gemeinsam in 350 Kilometern Höhe. Die Geschlechterbalance ist allerdings nicht gegeben - auf zwölf Männer kommt nur eine Frau, nämlich Payette.

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