Italien Erdbeben erschüttert Urlaubsinsel Ischia
Ein Erdbeben hat die italienische Urlaubsinsel Ischia mitten in der Hochsaison erschüttert. Mindestens zwei Menschen starben.
Retter konnten mehrere verschüttete Kinder aus den Trümmern eines Hauses befreien - darunter ein sieben Monate alter Baby.
Fast 14 Stunden nach dem Erdbeben auf der italienischen Insel Ischia holte die Feuerwehr ein weiteres verschüttetes Kind aus den Trümmern. Mattias sei gerettet, twitterte die Feuerwehr. Auch sein Bruder Ciro sei erreicht worden und werde nun herausgezogen.
Die Feuerwehr gab zudem via Twitter bekannt, es seien mehrere Häuser eingestürzt. Weitere Gebäude seien beschädigt worden.
Geologen kritisierten, dass ein relativ schwaches Beben so große Schäden anrichten konnte. Das erdbebengefährdete Italien lerne nicht aus früheren Katastrophen und baue immer noch nicht erdbebensicher, lautet ihr Vorwurf.
Mindestens sechs Menschen konnten lebend aus Trümmern geborgen werden, wie der Zivilschutz mitteilte.
Rettungskräfte im Einsatz: 39 Menschen sollen bei dem Beben verletzt worden sein.
Besonders betroffen waren die Orte Casamicciola und Lacco Ameno.
Einige Menschen suchten Zuflucht auf einem Fußballplatz.
Auf Fotos waren eingestürzte Häuser und Menschen auf der Straße zu sehen.