Italiens Torhüter: Elfmeterkiller Buffon - DER SPIEGEL
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Italiens Torhüter Elfmeterkiller Buffon

Dank Gianluigi Buffon ist Italien ins EM-Halbfinale eingezogen: Im Elfmeterschießen gegen England parierte der italienische Keeper den Schuss von Ashley Cole. Im Halbfinale trifft die "Squadra Azurra" nun auf Deutschland.
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Daumen hoch: Gianluigi Buffon avancierte im Viertelfinale gegen England zum Matchwinner für sein Team. Der italienische Keeper parierte im Elfmeterschießen den Schuss von Englands viertem Schützen Ashley Cole.

Foto: Scott Heavey/ Getty Images
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Der Jubel bei den Italienern kannte nach dem gewonnenen Elfmeterschießen keine Grenzen. Im Halbfinale kommt es nun zum Duell mit Deutschland.

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Die erste Möglichkeit der Partie hatte Italiens Daniele Di Rossi, der den englischen Torhüter Joe Hart kurz schockierte - den Ball aber an den Pfosten schoss.

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Englands Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Glen Johnson (2. von rechts) kam vor dem italienischen Tor völlig frei zum Schuss, Gianluigi Buffon (links) parierte mit einem Blitzreflex.

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Und so ging es munter weiter: Beide Teams schenkten sich in der ersten Halbzeit nichts, nutzen die gesamte Fläche des Platzes, um sich immer wieder vor das gegnerische Tor zu spielen.

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Neben Balotelli war es für Italien vor allem Antonio Cassano (Bild), der zahlreiche Chancen vergab. Es war erstaunlich, dass bis zum Pausenpfiff auf beiden Seiten noch kein Tor gefallen war.

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Denn auch England mühte sich ab - doch Stürmer Wayne Rooney konnte Buffon nicht überwinden. Aber auch ohne Tor bis zum Elfmeterschießen war dies ein EM-Spiel, wie man es sich schon viel früher gewünscht hätte.

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Die zweite Halbzeit begann ähnlich spektakulär wie die vorangegangene - vor allem auf italienischer Seite. Die Squadra Azzurra setzte England gehörig unter Druck, scheiterte aber - trotz exzellenter Pässe von Andrea Pirlo (links) - immer wieder vor dem englischen Tor. Keeper Hart war zeitweise der Spieler der Three Lions mit den meisten Ballberührungen.

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Coach Hodgson reagierte und wechselte Stürmer Danny Welbeck (links) gegen den offensiver ausgerichteten Andy Carroll sowie James Milner für Theo Walcott aus. Walcott vom FC Arsenal gilt als einer der schnellsten Fußballer der Welt.

Foto: FILIPPO MONTEFORTE/ AFP
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Doch alle Bemühungen blieben umsonst: In der regulären Spielzeit fiel kein Tor. Die Teams waren über weite Strecken ein hohes Tempo gegangen und wirkten nach rund 75 Minuten erschöpft.

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Dennoch mobilisierten die Mannschaften die letzten Kraftreserven und ließen in der ersten Verlängerung dieses EM-Turniers keine Chance unversucht.

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Kurzzeitig schien die Entscheidung gefallen: Antonio Nocerino traf ins Tor von Hart - doch der Italiener stand im Abseits. Die Partie ging ins Elfmeterschießen.

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Am Ende bewiesen die Italiener die besseren Nerven - und gewannen das Elfmeterschießen 4:2.

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Italien trifft im Halbfinale am Donnerstag auf Deutschland, England hingegen muss die Koffer packen.

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