"Iter": Milliardenschweres Großprojekt - DER SPIEGEL
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"Iter" Milliardenschweres Großprojekt

Problemlos verfügbarer Brennstoff, kaum Abfall: Eigentlich soll im Kernfusionsreaktor "Iter" die Energieversorgung der Zukunft getestet werden. Doch die Kosten des internationalen Projekts explodieren. Um es zu bezahlen, wird die Regierung wohl andere Forschungsprojekte vernachlässigen.
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"Iter"-Baustelle aus der Luft (Archivbild): Eine Kathedrale der Neuzeit soll hier auf gelb-rotem provençalischem Grund entstehen - der internationale Kernfusionsreaktor "Iter". Damit entsteht eines der größten Forschungsprojekte der Welt in der Nähe des südfranzösischen Örtchens Saint-Paul-lès-Durance.

Foto: Agence ITER France
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Geplanter Aufbau von "Iter" (grafische Darstellung): Die Baukosten des Fusionsreaktors explodieren. Die Bundesegierung will daher zahlreiche andere europäische Forschungsprojekte kürzen.

Foto: ITER Organization
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Das "Iter"-Konzept: In dem sogenannten Tokamak-Reaktor soll bis zu hundert Millionen Grad heißes Plasma von Magneten eingeschlossen werden. In der Anlage, die an einen Donut erinnert, sollen die Wasserstoffisotope Deuterium und Tritium kontrolliert zu Helium verschmelzen.

Foto: ITER Organization
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Das "Iter"-Konzept: Die Reaktion funktioniert nach dem Prinzip des Sternenfeuers, das in unserer Sonne lodert.

Foto: ITER Organization
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Planierarbeiten auf dem "Iter"-Gelände (im Juni 2008): Die Bauleute haben Erde vom Gesamtvolumen der Cheopspyramide bewegt, heißt es.

Foto: AFP
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Schwerer als der Eiffelturm: Das Bild zeigt das Vakuumsystem des Reaktors. Zum ersten Mal soll ein Fusionsreaktor mehr Energie liefern, als zu seinem Betrieb nötig ist.

Foto: ITER Organization
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Vorabeiten für "Iter"-Konstruktion (in Japan, Januar 2008): Die Japaner wurden mit einem kleineren Fusions-Forschungsreaktor und einem Hochleistungscomputer dafür entschädigt, dass "Iter" nicht bei ihnen steht, sondern im fernen Europa.

Foto: ITER Organization
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