Ivan Kirr "Ich wollte ballern"
15 Jahre saß Ivan Kirr wegen Mordes im Gefängnis. Heute besucht er Schulen, spricht mit gewaltbereiten Jugendlichen, will warnen, mahnen - bevor es zu spät ist. Die Geschichte seines Lebens wirkt wie eine Schocktherapie - wenn er seinen Job gut macht.
Ivan Kirr in der Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel in Hamburg. Mehr als ein Drittel seines Lebens verbrachte er im Gefängnis, weil er 1990 einen brutalen Mord beging.
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Heute arbeitet Kirr für den Hamburger Verein "Gefangene helfen Jugendlichen". Er ist in Schulen zu Gast, spricht mit den Teenagern über seine Zeit im Knast.
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Am 12. September 2009 wurde der Münchner Geschäftsmann Dominik Brunner an einem S-Bahnhof von Jugendlichen zu Tode geprügelt, als er Kinder vor ihnen schützen wollte. "Gewalt ist ein Zeichen von Schwäche", sagt Ivan Kirr.
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