Ivanka Trump und ihre Geschäftsmacht - DER SPIEGEL
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White House Style Die Geschäftsmacht von Ivanka Trump

Ivanka Trump gilt als mächtigste Frau in Donald Trumps Imperium. Sie steht ihrem Vater sehr nah - und weiß den Einfluss zu nutzen.
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Ein Armband für 10.000 Dollar wird zum Politikum - Ivanka Trump nutzte die Publicity als Tochter des neuen US-Präsidenten, um eine neue Schmuckkollektion zu bewerben. Nach einem Auftritt Ivankas bei "60 Minutes", bei dem sie ihr "Lieblingsarmband" aus ihrer eigenen Kollektion trug, verschickte ihr Modelabel per Email einen "Style Alert".

Foto: Evan Vucci / AP
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Trump setzt stark auf die Familie als inneren Machtzirkel, und Ivanka hat innerhalb dieses Kreises eine herausgehobene Position ...

Foto: Jim Lo Scalzo / dpa
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Formell ist sie mit den Brüdern Eric und Donald Jr. gleichberechtigt. Doch Ivanka soll besonders sein Ohr haben. Die drei sind Trumps Stellvertreter in dessen Immobilienfirma und sollen das Geschäft während der Präsidentschaft übernehmen. Trump nennt das seinen "Blind Trust" ...

Foto: Shawn Thew / dpa
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... aber dass er Geschäft und Politik nicht trennt, zeigt sich schon darin, dass die älteren Trump-Kinder gleichzeitig auch noch den Ton in seinem Übergangsteam angeben. Die Trump-Kinder sollen zudem "Top Security Clearance", also Zugang zu Staatsgeheimnissen bekommen.

Foto: Tasos Katopodis / AFP
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Rein zeremoniell ist nur die Rolle der offiziellen künftigen First Lady Melania Trump, die auf der Siegesfeier nach der Wahl noch einen großen Auftritt neben den jüngeren Trump-Kindern Barron und Tiffany (verdeckt, dahinter Ivanka Trump) hatte. Die Dramaturgie des Wahlkampfs war stärker von Ivanka geprägt.

Foto: Chip Somodevilla / AFP
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Sie war es, die im Juni 2015 die Kandidatur ihres Vaters für die Präsidentschaft im New Yorker Trump Tower ankündigte ...

Foto: Richard Drew / AP
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... im Wahlkampf Unternehmerinnen besuchte ...

Foto: John Minchillo / AP
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... und die Übermacho-Auftritte Donald Trumps mit dem freundlichen Gesicht einer Erfolgsfrau flankierte. "Women Who Work", heißt ihr Bestseller - und die Zielgruppe ihrer Mode- und Schmucklinien ebenso wie der Hotels, Apartments und des Wahlkampfs.

Foto: Mike Segar / REUTERS
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Ihr stärkster Auftritt war auf dem Nominierungsparteitag in Cleveland im Juli 2016, wo Ivanka ihren Vater als Vorkämpfer der Gleichberechtigung mit einem mütterfreundlichen familienpolitischen Programm ankündigte - was inzwischen aber offenbar keinen Vorrang mehr hat.

Foto: J. Scott Applewhite / AP
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Für Aufsehen sorgte die Freundschaft Ivanka Trumps zu Chelsea Clinton, die als junge berufstätige Mutter in einer ähnlichen Position ist und ebenfalls als Tochter eine Parteitagsrede hielt - nur bei den Demokraten, für die letztlich unterlegene Hillary Clinton.

Foto: REUTERS
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Ivanka Trump soll immer wieder mäßigenden Einfluss auf den Polter-Wahlkampf ihres Vaters genommen haben - lächelte zugleich aber alle seine Ausfälle weg, sogar wenn er sie selbst zum Sexobjekt degradierte.

Foto: Jim Watson / AFP
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Als Geschäftsfrau hat Ivanka schon seit Jahren Verantwortung für zentrale Großprojekte der Trump Organization. Der Umbau des alten Washingtoner Postamts zum Trump International Hotel, vom Staat geleast und von der Deutschen Bank finanziert, gilt als Ivankas Meisterstück. Ende Oktober wurde die Eröffnung gefeiert.

Foto: Susan Walsh / AP
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Das ehemalige Topmodel ist mit Jared Kushner verheiratet, der ebenfalls aus einer New Yorker Immobiliendynastie stammt und schon in jungen Jahren Milliardendeals stemmte. Das Paar hat drei Kinder. Zuerst hatten Kushners Eltern Einwände gegen die Ehe mit einer Trump, aber Ivanka konvertierte ihm zuliebe zum jüdischen Glauben.

Foto: Evan Agostini / AP
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Kushner hat selbst eine Schlüsselrolle im Trump-Lager eingenommen, als liberales Feigenblatt - aber auch als ideologisch flexibler Torwächter der Macht. Kushner stellte Trumps Übergangsteam zusammen. Politpromi Chris Christie, der einst als Staatsanwalt Kushners Vater ins Gefängnis brachte, stellte er kalt. Gegenüber dem Rechtsaußen Stephen Bannon zeigte er weniger Berührungsängste.

Foto: © Mike Segar / Reuters
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