Jaguar D-Type Ecclestones Rennwagen
Drei Siege bei den 24 Stunden von Le Mans machen den D-Type zu einem gefragten Oldtimer.
Seine Erfolge verdankt er auch der flachen, geschwungenen Karosserie. Designer Malcolm Sayer kam vom Flugzeugbauer Bristol zu Jaguar.
Sayer verpasste dem D-Type die windschnittige Karosserie und die Finne hinter dem Fahrer. Sie sollte den Wagen auf der langen Mulsanne-Geraden in Le Mans stabilisieren.
Doch nicht nur die Karosserie setzte Maßstäbe: Mit einem Monocoque aus Aluminium und Scheibenbremsen rundum war der Jaguar seinen Konkurrenten weit voraus.
Ein Verdeck gibt es nicht. Braucht es scheinbar auch nicht, denn laut dem britischen Rennfahrer Peter Blond bemerkte man den Regen oberhalb von 80 km/h im D-Type nicht mehr.
Der Sechszylinder des D-Type basiert auf einem Jaguar-Motor von 1948. Er wurde etwas überarbeitet und leistet 250 PS. Der erste Besitzer des roten Renners: Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone.
Die passenden Nummern von Motor und Chassis machen diesen Jaguar so wertvoll. Und seine Farbe: Es gibt nur einen anderen in Rot.