Jahresrückblick: April 2008 - DER SPIEGEL
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Jahresrückblick: April 2008 Der Vater, die Bestie

Der Inzest-Horror von Amstetten schockierte die Welt: 24 Jahre hielt Josef F. seine Tochter als Sex-Sklavin in einem Keller gefangen, zeugte insgesamt sieben Kinder mit ihr. Die Nachbarn wollen nichts gemerkt haben - dann kam im April 2008 die grausame Wahrheit ans Licht.
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Das Horror-Haus: Im Keller dieses Hauses im österreichischen Amstetten hielt Josef F. über 24 Jahre seine eigene Tochter gefangen und zeugte sieben Kinder mit ihr.

Foto: A9999 DB Loitfelder/ dpa
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Kein Verdacht: Die Nachbarn von Josef F. wollen von dem Doppelleben des Familienvaters nichts mitbekommen haben.

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Medienspektakel: Presse aus aller Welt belagerte Ende April 2008 das Haus von Josef F. Das Verbrechen schien zu monströs, um wahr zu sein. Selbst die erfahrenen Kriminalisten vor Ort waren tief geschockt.

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Inzest in Amstetten: Nach außen hin gab sich der Amstettener immer als Biedermann, der sich um seine Frau und die sieben Kinder kümmert. Doch im April 2008 kommen die grausigen Details seines Doppellebens ans Licht.

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Jugendfoto: Der 16-jährige Josef F. auf einem Foto aus seiner Schulzeit von 1951.

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Lichter in Amstetten: Menschen zündeten Kerzen vor dem Haus der Familie F. an, um ihr Mitgefühl zu zeigen.

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Schon wieder: Nach Natascha Kampusch war der Fall von Amstetten bereits das zweite Mal in kurzer Zeit, dass in Österreich Kinder in einem Keller gefangen gehalten und jahrelang sexuell missbraucht wurden. Was ist los in der Alpenrepublik, fragten sich die Reporter, die aus aller Welt angereist waren.

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Grausige Ergebnisse: Journalisten aus aller Welt waren am 29. April 2008 zur Pressekonferenz in Amstetten erschienen. Hier gaben Ermittler erste Ergebnisse ihrer Untersuchungen bekannt.

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Leben ohne Sonne: Einer der Kellerräume, in denen Josef F. über 24 Jahre seine Tochter und drei Kinder, die er mit ihr gezeugt hatte, eingesperrt hatte. Seine Schwägerin beschreibt ihn als selbstgerechten Despoten, der keine Widerworte duldete. Der Keller, ließ er jeden wissen, sei tabu.

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Leben im Keller: Rund 60 Quadratmeter gestand Josef F. seiner Tochter und drei Kindern, die sie von ihm bekommen hatte, als Lebensraum zu. Gesichert wurde dieses Verlies mit einem elektronischen Code, den nur F. kannte.

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Warum: Hat es keiner gemerkt? Fragte sich zurecht die halbe Welt, nachdem im Mai 2008 die schreckliche Wahrheit über den Keller der Familie F. im österreichischen Amstetten ans Licht kam.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?