Jahresrückblick Juni 2008 - DER SPIEGEL
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Jahresrückblick Juni 2008 "Wir sind nicht gut genug"

Ein Mann teilt aus: Günter Netzer, Ex-Profi und knorriger TV-Fußballkommentator spricht über die Verwandlung des einstigen Proletensports in eine Party, den Konflikt zwischen Ballack und Löw, Defizite bei der EM - und warum es bis zur Weltspitze noch ein weiter Weg ist.
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Netzer und Delling - das TV-Traumpaar: Günter Netzer, 64, früherer Spielmacher von Borussia Mönchengladbach und Real Madrid, analysiert seit 1998 mit Gerhard Delling (l.) in der ARD die Spiele der Fußball-Nationalelf. Zum Endspiel der Europameisterschaft am 29. Juni 2008 trug er ein schwarzrotgoldenes Einstecktuch, um sich "im Herzen zur Nationalelf" zu bekennen, wie er im SPIEGEL-Interview sagte.

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Joachim Löw bei der EM: Der Trainer der deutschen Fußball Nationalmannschaft während des Halbfinalspiels der Fußball-EM 2008 Deutschland gegen die Türkei in Basel. Löw sei ein geradliniger Trainer, so Günther Netzer im SPIEGEL-Interview, unter ihm "hat sich die Nationalelf trotz mancher Einschränkung taktisch und auch spielerisch weiterentwickelt. Ein Fortschritt ist unverkennbar."

Foto: AFP
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Guus Hiddink: Russlands Fußball-Nationalcoach beim Training mit seiner Mannschaft während der Europameisterschaft am 20. Juni 2008 in Basel. Für Ex-Profi und TV-Kommentator Günter Netzer ist Hiddink ein großer Trainer, der seine "Mannschaft dazu bringt, seine Philosophie im Spiel erfolgreich umzusetzen."

Foto: AFP
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Ronaldo Vs. Friedrich: Portugals Superstar Christiano Ronaldo (l.) kämpft mit dem Deutschen Arne Friedrich während des Viertelfinales der Fußball-Europameisterschaft 2008 in Basel um den Ball. Ronaldo wurde später zum Fußballer des Jahres 2008 in Europa gewählt. Die deutsche Mannschaft gewann jedoch das Spiel mit 3:2 Toren und zog ins Halbfinale ein.

Foto: dpa
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Ballack und Löw: Fußball-Nationalspieler Michael Ballack und Bundestrainer Joachim Löw (l.) bei einer Pressekonferenz am 10.06.2008 während der EM im schweizerischen Tenero. Nach dem Turnier kam es zu heftigen Reibereien zwischen den beiden Männern. In einem "FAZ"-Interview kritisierte Ballack seinen Trainer so hart wie noch kein Kapitän zuvor in der Länderspielgeschichte und warf ihm vor, bei seinen Personalentscheidungen unehrlich und respektlos zu handeln. Nach einem Vier-Augen-Gespräch der beiden entschuldigte Ballack sich auch öffentlich in einer Presseerklärung bei Löw. Nur so konnte er seinen Rauswurf aus der Nationalmannschaft noch verhindern.

Foto: dpa
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Luis Aragonés: Auch der spanische Fußball-Nationaltrainer ist mit seinen Methoden sehr erfolgreich. Im Juni 2008 gewann seine Mannschaft die Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz.

Foto: dpa
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