Jahresrückblick: November 2008 Sieg der Hoffnung
Familie Obama: Am Abend des 4. November 2008 bricht in den USA eine neue Zeitrechnung an. Barack Obama hat als erster Afroamerikaner die Wahl zum Präsidenten gewonnen. Gemeinsam mit seiner Frau Michelle und den beiden Töchtern Sasha und Malia tritt der er gegen 23 Uhr auf die Bühne des Grant Park in Chicago vor seine Anhänger, die eher ergriffen als ekstatisch ihren Sieg feiern.
Jubel in Chicago: Auch die TV-Moderatorin Oprah Winfrey und der Bürgerrechtler Jesse Jackson waren am 4. November im Grant Park in Chicago, um den Wahlsieg Obamas zu feiern.
John McCain kurz vor der Niederlage: Am Morgen des 4. November 2008 hatte der Kandidat der republikanischen Partei noch Hoffnungen, die Wahl zum Präsidenten zu gewinnen, als er vor einer Versammlung seiner Anhänger in Arizona sprach.
Der Präsident und seine First Lady: Nach den anstrengen Monaten des Wahlkampfs konnten sich Barack Obama und seine Frau Michelle am Abend des 4. November 2008 endlich glücklich in die Arme fallen. Die Wahl war gewonnen.
Jubel über den neuen Präsidenten: Kurz vor 23 Uhr gab der US-Fernsehsender CNN bekannt, dass Barack Obama die Wahl zum Präsidenten gewonnen hatte. Die Menschen fielen sich jubelnd in die Arme.
Obama und McCain: Der zukünftige Präsident und sein ehemaliger Widersacher trafen sich knapp zwei Wochen nach der Wahl zu einem Gespräch in Chicago. John McCain hatte noch am Abend seiner Niederlage Barack Obama gratuliert: "Dies ist eine historische Wahl", sagt McCain, "Obama wird auch mein Präsident sein."
Wahlparty: Mehr als 150.000 Menschen waren am Abend des 4. November 2008 in den Grabt Park in Chicago gekommen, um den Ausgang der Wahl zu erleben. Insgesamt 3,1 Millionen Amerikaner hatten für Obama gespendet oder für ihn Wahlkampf gemacht. Eine solche Bewegung hatte Amerika noch nicht gesehen.
Obama und Biden: Nach Obamas Siegesrede traten auch der zukünftige Vizepräsident Joe Biden und seine Frau Jill auf die Bühne. Gemeinsam bedankten sich die beiden Paare für die Unterstützung ihrer Anhänger.
Barack Obama: Nur kurze Zeit nach seiner Wahl verkündete Barack Obama bereits die Namen seiner Minister und Mitarbeiter. So stellte er am 24. November in Chicago das Wirtschaftsteam vor, Timothy Geithner (r.), der bisherige Chef der Notenbank von New York wird neuer Finanzminister, Christina Romer, eine Ökonomin der Universität von Berkeley, wird Vorsitzende des Wirtschaftsrats und Lawrence Summers (l.), bisher Chefökonom der Weltbank wird Direktor des National Economic Council. Die größte Überraschung war jedoch die Benennung von Obamas Konkurrentin im Vorwahlkampf, Hillary Clinton, zur Außenministerin.
Der neue und der alte Präsident: Am 10. November 2008 traf sich Barack Obama mit dem bisherigen Präsidenten George W. Bush zu einem Gespräch im Weißen Haus. Bush, der nach amerikanischem Recht nach zwei Amtszeiten nicht wiedergewählt werden konnte, empfing seinen Nachfolger wie einen Staatsgast und während Laura Bush Michelle Obama durch den Präsidentensitz führte, besprachen die beiden Herren die Machtübergabe.