Dreifach-Katastrophe Japans Trauertag
Gedenken für die Opfer der Dreifach-Katastrophe von Japan: Eine Frau betrachtet Papierlaternen, die in Gedenken an die Toten und Vermissten angezündet wurden. Am 11. März 2012 jährte sich das Unglück von Fukushima zum ersten Mal.
Am Vorabend des Jahrestags bereiten sich die Menschen im japanischen Iwaki auf die Gedenkfeiern vor. Aus Kerzen haben sie das Katastrophen-Datum gelegt, den 11. März.
Blumen im Matsch: Ein Strauß wurde im japanischen Rikuzentakata niedergelegt, um der Opfern der Katastrophe zu gedenken.
In der japanischen Hafenstadt Minamisanriku hängen Menschen bunte Papierbänder auf. Mit ihnen sollte für den Seelenfrieden der Opfer gebetet werden.
Mit Buddhas Segen: Zwei Mönche beten am verschneiten Strand von Minamisoma für die Opfer der Dreifach-Katastrophe. Mehr als 19.000 Menschen kamen durch das Unglück ums Leben, viele werden noch immer vermisst.
Weltweit hat der Super-GAU in Japan zum Umdenken geführt. Kurz vor dem Jahrestag der Katastrophe demonstrierten Menschen in Südkorea gegen Atomkraft.
Protest auf Spanisch: In Sevilla sorgten Greenpeace-Aktivisten in Schutzanzügen für Aufsehen. Scheinbar gekrümmt vor Schmerzen stellen sie die tödlichen Konsequenzen eines Reaktorunfalls nach. Auch in der spanischen Hauptstadt Madrid...
...kam es kurz vor dem Jahrestag der Fukushima-Tragödie zu Anti-Atomkraft-Protesten. Dieser Mann stellt sich demonstrativ vor die japanische Botschaft in Madrid, auf seinem Schutzanzug steht unter anderem "Fukushima - niemals wieder".
Unmissverständlich tragen diese Menschen vor der japanischen Botschaft in Madrid ihre Meinung zur Atomkraft zur Schau.
Auch im Nachbarland Frankreich gingen Aktivisten auf die Straße, um gegen Atomkraft zu demonstrieren.