Jakobsmuscheln - DER SPIEGEL
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Jakobsmuscheln Seeschlacht im Ärmelkanal

Der Streit zwischen französischen und britischen Fischern eskaliert: Der jüngste Zusammenstoß könnte nur ein Vorgeschmack auf das sein, was bald droht - wenn Großbritannien im Zuge des Brexit aus der EU-Fischereipolitik aussteigt.
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Industriehafen von Shoreham: Der Bug der "Honeybourne III" ist an mehreren Stellen zerbeult, ein Teil der blauen Farbe ist abgeblättert.

Foto: Sascha Zastiral
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Die Schrammen und Beulen stammen von den schwersten Zusammenstößen zwischen britischen und französischen Fischern seit Jahren.

Foto: Sascha Zastiral
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Ende August konfrontierten in den frühen Morgenstunden drei Dutzend französische Fischerboote die "Honeybourne III" und vier weitere britische Fischerboote vor der Küste der Normandie.

Foto: REUTERS TV/ REUTERS
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Stuart von der Honeybourne-Besatzung berichtet von dem Vorfall: "Ich war unten und habe geschlafen, als jemand von der Crew herunterkam und sagte: 'Wir brauchen Hilfe, die Franzosen greifen an!'"

Foto: Sascha Zastiral
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Viele Fischer in der Normandie sind stinksauer. Sie werfen ihren britischen Kollegen vor, die Bestände an Jakobsmuscheln zu "plündern".

Foto: CHARLY TRIBALLEAU/ AFP
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Dimitri Rogoff (links im Bild), Chef der regionalen Fischereiorganisation CRPMEM, sagte der BBC, die britischen Fischer verhielten sich, als sei die Region eine "offene Bar": "Die fischen, wann sie wollen, wo sie wollen und so viel wie sie wollen." Und: Jakobsmuscheln seien in der Region "ein hochgradig sensibles Thema".

Foto: ADRIAN DENNIS/ AFP
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