Jakobsweg Zwischen Spiritualität und Kommerz
Pilger auf dem Jakobsweg im Winter: Die Wanderung nach Santiago de Compostela ist zu jeder Jahreszeit eine Herausforderung.
Kirche von Sant Tirso in Sahagun: Seit der Pilgerpfad immer populärer wurde, gibt es immer mehr Möglichkeiten, Geld auszugeben. Neue Hotels wurden eröffnet, Souvenir- und Lebensmittelhändler hoffen auf gute Geschäfte.
Waschtag im spanischen Roncesvalles: Die meisten wollen so einfach wie möglich leben während ihrer Pilgertour.
Die meisten übernachten in einfachen Pilgerunterkünften, wo nur eine Spende bezahlt werden muss. Manche weichen aber auch aufs Zelt aus.
Alto del Perdon: Auf Deutsch bedeutet der Name "Berg der Läuterung", hier wurde eine eiserne Skulptur eines Pilgerzuges aufgestellt.
Spirituelles Massen-Event: Vor allem dank einiger Buchveröffentlichungen hat der Jakobsweg in den vergangenen Jahren enorm an Popularität gewonnen.
Im Jahr nach der Veröffentlichung des Bestsellers "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling stieg die Zahl deutscher Jakobsweg-Pilger um mehr als 70 Prozent.
Auf dem Weg nach Santiago de Compostela: Seit mehr als 1000 Jahren ist der Pilgerweg bekannt.
Im Zeichen des Kreuzes: Viele suchen nach spiritueller Einkehr durch die Monotonie des Wanderns.
Souvenirstand: Traditionell ist die Jakobsmuschel ein Symbol für den Pilgerweg, doch längst haben die Händler ihr Angebot um teils absurde Dinge erweitert.
Der Jakobsweg wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt.
Tanzende vor der Kirche in Portomarin: Für Ortschaften am Wegesrand bedeuten die Pilger ein einträgliches Geschäft.
Pilger in der Nähe von Burgos in Spanien: Viele klagen über "Tempelhändler" entlang der Strecke.
Pilgerziel Santiago de Compostela: Quer durch Europa führen mehrere Jakobswege bis in die nordwestspanische Stadt.