Jakobsweg in Spanien - DER SPIEGEL
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Jakobsweg Zwischen Spiritualität und Kommerz

Überteuerte Unterkünfte, aufdringliche Souvenirhändler: Wer sich vom Jakobsweg innere Einkehr und Ruhe erhofft, ist oft schockiert vom kommerziellen Spektakel, das um den Pilgerpfad entstanden ist. Groß ist die Gefahr, dass die "spirituelle Botschaft" bei so viel Tamtam auf der Strecke bleibt.
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Pilger auf dem Jakobsweg im Winter: Die Wanderung nach Santiago de Compostela ist zu jeder Jahreszeit eine Herausforderung.

Foto: © Felix Ausin Ordonez / Reuters/ REUTERS
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Kirche von Sant Tirso in Sahagun: Seit der Pilgerpfad immer populärer wurde, gibt es immer mehr Möglichkeiten, Geld auszugeben. Neue Hotels wurden eröffnet, Souvenir- und Lebensmittelhändler hoffen auf gute Geschäfte.

Foto: Sofia Moro/ Cover/Getty Images
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Waschtag im spanischen Roncesvalles: Die meisten wollen so einfach wie möglich leben während ihrer Pilgertour.

Foto: © Susana Vera / Reuters/ REUTERS
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Die meisten übernachten in einfachen Pilgerunterkünften, wo nur eine Spende bezahlt werden muss. Manche weichen aber auch aufs Zelt aus.

Foto: Xulio Villarino
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Alto del Perdon: Auf Deutsch bedeutet der Name "Berg der Läuterung", hier wurde eine eiserne Skulptur eines Pilgerzuges aufgestellt.

Foto: Xulio Villarino
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Spirituelles Massen-Event: Vor allem dank einiger Buchveröffentlichungen hat der Jakobsweg in den vergangenen Jahren enorm an Popularität gewonnen.

Foto: Xulio Villarino
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Im Jahr nach der Veröffentlichung des Bestsellers "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling stieg die Zahl deutscher Jakobsweg-Pilger um mehr als 70 Prozent.

Foto: Xulio Villarino
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Auf dem Weg nach Santiago de Compostela: Seit mehr als 1000 Jahren ist der Pilgerweg bekannt.

Foto: Maya Hasson/ ASSOCIATED PRESS
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Im Zeichen des Kreuzes: Viele suchen nach spiritueller Einkehr durch die Monotonie des Wanderns.

Foto: Maya Hasson/ ASSOCIATED PRESS
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Souvenirstand: Traditionell ist die Jakobsmuschel ein Symbol für den Pilgerweg, doch längst haben die Händler ihr Angebot um teils absurde Dinge erweitert.

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Der Jakobsweg wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt.

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Tanzende vor der Kirche in Portomarin: Für Ortschaften am Wegesrand bedeuten die Pilger ein einträgliches Geschäft.

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Pilger in der Nähe von Burgos in Spanien: Viele klagen über "Tempelhändler" entlang der Strecke.

Foto: © Felix Ausin Ordonez / Reuters/ REUTERS
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Pilgerziel Santiago de Compostela: Quer durch Europa führen mehrere Jakobswege bis in die nordwestspanische Stadt.

Foto: Xurxo Lobato/ Cover/Getty Images
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