Jamaika So schön bunt hier
Strand von Montego Bay: Der Ort im Nordwesten Jamaikas ist bei Touristen beliebt - neben der Küste gibt es hier viele Golfplätze und Yachthäfen.
Sonnenuntergang bei Montego Bay: "Jamaika" und "Koalition" ist in Deutschland gerade eine beliebte Wortkombination. CDU, CSU, FDP und Grüne - also Schwarz, Gelb, Grün - beraten über eine mögliche Regierungskoalition...
... und Schwarz, Gelb, Grün sind auch die Nationalfarben Jamaikas. Bei den Insulanern stehen sie aber für eine korrupte Regierung und sind nicht bei jedem beliebt.
Rastafari Indigenous Village: In der Nähe von Montego Bay, im gebirgigen Inselinneren, liegt die Kommune der Rastafaris.
Die Rastafari bevorzugen Rot-Gelb-Grün, die Farben Äthiopiens. Ihre Glaubensbewegung entstand in den Dreißigerjahren.
First Man: "Mein neuer Name erinnert mich daran, dass ich jeden Tag neu wie der erste Mensch überhaupt lebe", sagt der Rastaman.
Reggae-Musiker: Genau so hat man sich das Inselparadies von Bob Marley vorgestellt.
Accompong: Das Cockpit Country ist seit fast drei Jahrhunderten das weitgehend unabhängige Territorium der Maroons.
Wie im Rastafari-Dorf legt man auch in Accompong Wert auf die afrikanischen Wurzeln der Vorfahren. Hier sind eher Rot, Gelb, Grün und Schwarz beliebt - neben den Nationalfarben Ghanas auch die der panafrikanischen Bewegung.
Naturschützer Wolde Kristos: Der Guide war früher selber ein Rastafari, heute bevorzugt er die Farben Grün und Blau - der Wald und das Meer.
Strand bei Bluefields: Angeblich fand hier schon Peter Tosh Inspiration für seine Lieder. "Mein Onkel war sein Koch und reiste mit den Wailers um die Welt", erzählt Kristos.
Reiher in den Mangroven: Kristos führt Touristen zu den letzten unverbauten Stränden der Insel und in den Bergwald.
Pelikan: "Der Mensch hat seine politischen Farben und Lager", sagt Kristos, "darüber kann sich die Natur in ihrer Vielfalt ja einfach nur lustig machen".