Fotoprojekt Coole Computer
Die Pilot-ACE (Automatic Computing Engine) wurde von Alan Turing entwickelt. Nach ihrer Fertigstellung 1950 war sie einige Zeit der schnellste Rechner der Welt - mit einer Taktfrequenz von einem Megahertz.
Der transistorisierte Differenzialanalysator Meda 42TA zeichnete sich aus durch den "Einsatz von Rechenverstärkern höherer Qualität und größerer Betriebssicherheit", steht in der Bedienungsanleitung. Er wurde ab 1973 von Tesla in der damaligen Tschechoslowakei produziert.
Der 1401 von IBM wurde mit Lochkarten betrieben und sollte Geschäftskunden die Buchhaltung erleichtern. Das geht heute sicher mit anderen Geräten schneller, schöner sind sie aber bestimmt nicht.
Der IBM 729 war eine Magnetbandspeichereinheit aus den späten Fünzigerjahren des vorigen Jahrhunderts.
Der ICL 7500 wurde in den Siebzigern von der englischen Firma ICL hergestellt. Die Rechner waren für Büroarbeiten gedacht.
Dieses Schmuckstück stammt aus der ehemaligen DDR. Der Hybrid-Demonstrationsrechner HDR75 wurde an der Technischen Universität entwickelt.
Der Endim 2000 (1965 bis 1968) musste durch das Stecken von Programmierschnüren bedient werden. Er beherrschte die folgenden Betriebsarten: Dauerrechnung, Repetieren, Halt bei Übersteuerung, Rückstellen, Rechnen sowie Unterbrechen mit Halten der Momentanwerte der Integratoren.
Der Pace TR-48 von EAI ist mit seinen 120 Zentimeter Breite und einer Höhe von 60 Zentimetern nicht unbedingt das, was man heute unter einem Desktoprechner versteht. Im Herstellerhandbuch durfte der Computer allerdings noch als kompakt beschrieben werden.
Der Harwell Dekatron ist laut Wikipedia "der älteste noch funktionierende elektronische Computer der Welt". Das Wolverhampton Instrument for Teaching Computing from Harwell (WITCH) wurde 1951 in Großbritannien in Betrieb genommen.
CDC 6000, was für ein Name für einen Computer. Das klingt nach maximaler Rechenpower. Tatsächlich war es der erste erfolgreiche Supercomputer und von 1964 bis 1969 der schnellste Computer der Welt.