James Bond - DER SPIEGEL
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James Bond Jagd auf 007

Der berühmteste Held des Kalten Krieges war eine literarische Erfindung. Gegen James Bond wurden in Osteuropa fiktive "Kundschafter des Friedens" ins Feld geschickt.
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Agent 007: Der britische Schauspieler Sean Connery zielt in dem Film "James Bond 007 - Sag niemals nie" (USA 1983) mit seiner Pistole. Geistiger Vater des Agenten ist Ian Fleming, dessen literarische Feindbildprojektion zwar auf sowjetische KGB-Agenten und andere fremdartige Unholde fixiert war, der jedoch seinen charmanten Mr. Bond auch als Lebemann mit einem Faible für Sarkasmus und Selbstironie entwarf.

Foto: B0193 Bert Reisfeld / dpa
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"Kundschafter des Friedens": Armin Mueller-Stahl - hier mit mit Wilfried Ortmann, rechts - in der TV-Serie "Das unsichtbare Visier" (DDR 1973-1979) als Stasi-Agent Werner Bredebusch. Die 16-teilige Serie startete das ostdeutsche Fernsehen 1973 als Gegenoffensive gegen James Bond.

Foto: ddp images
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Todeskuss: Eine Lippenstift-Pistole des sowjetischen Geheimdienstes KGB aus der Zeit um 1965. Die mit einem einzigen Schuss versehene Waffe, genannt "Todeskuss", war ein beliebtes Accessoire der weiblichen Spione im Kalten Krieg.

Foto: REUTERS
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"Liebesgrüße aus Moskau": Der zweite auf Ian Flemings Werken basierende James-Bond-Film von 1963 mit Sean Connery in der Hauptrolle. Bonds Feinde waren zumeist sowjetische KGB-Agenten oder andere fremdartige Unholde, was den Funktionären des Ostblocks überhaupt nicht passte. Vor allem die Bulgaren waren wütend über den Bond-Kult, da bulgarische Geheimdienstagenten immer besonders tolpatschig dargestellt wurden.

Foto: ddp images
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Geheimwaffe Regenschirm: Ein Nachbau des Regenschirms, mit dem KGB-Agenten 1978 den bulgarischen Dissidenten Georgi Markov ermordeten, ist im International Spy Museum in Washington zu sehen.

Foto: Getty Images
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Roger Moore in "Moonraker": Der vierte James Bond-Film mit Roger Moore in der Hauptrolle entstand 1979. Der Geheimagent hantiert darin mit allerlei Spezialwaffen aus dem Labor seines Hightech-Hexenmeisters "Q". Das KGB haben auf die Ausstattung des Filmhelden mit Neid geblickt, behauptete der in den Westen übergelaufene KGB-Agent Oleg Gordiewsky später.

Foto: ddp images
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Tödlicher Ring: Fünf Schuss hat dieser "Ring-Revolver", der als Ausstellungsstück zur Welt der Spionage im September 2002 in Hannover gezeigt wurde. Spione konnten mit dem als Ring getarnten Revolver Fünf-Millimeter-Munition abfeuern. Beeindruckendes Zeugnis entwickelter Agenten-Technologie.

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Koffer mit Innenleben: Raffinierte Agenten-Technik gab es nicht nur in Bond-Filmen. Dies als Zollkoffer getarnte Maschinenpistole für Mitarbeiter der Staatssicherheit der ehemaligen DDR wurde im September 2002 in der Ausstellung "Top Secret - Die Welt der Spione" in Hannover gezeigt. Die Waffe konnte bei geschlossenem Koffer durch den Griff an der Oberseite ausgelöst werden.

Foto: dpa
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Bond zu Besuch: Dieses Flugzeug-Auto aus einem James-Bond-Film war 1974 als Exponat auf der Essener Auto-Messe zu sehen.

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Nicht nur James Bond, auch seine Gegner hatten ausgefallene Waffen und raffinierte Agentenwerkzeuge. Bonds Zubehör funktionierte in den Filmen selbstverständlich besser und zuverlässiger (Szene aus "Moonraker" mit Michael Lonsdale).

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Gestatten: Immer an die Seite von James Bond gehörten neben seinen Spezial-Gadgets auch schöne Frauen. Hier Sean Connery mit Gespielin in "James Bond jagt Dr. No" von 1962.

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"Moonraker - Streng geheim": Das Filmplakat zum elften James Bond-Film "Moonraker - Streng geheim" (GB 1979) mit Roger Moore in der Hauptrolle. Bonds Einsatzgebiet reichte hier bis ins Weltall.

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Agent im Einsatz: Nicht immer benutzte James Bond ausgefallenen Spezialwaffen, um sich seiner Gegner zu erwehren (Szene mit Roger Moore als Bond in "Octopussy" von 1983).

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