James Bond wird 50 Jahre - DER SPIEGEL
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Bond hat Geburtstag Die Doppelnull wird 50.

"Mein Name ist Bond, James Bond." Seit 50 Jahren stellt sich der berühmteste Agent der Welt mit diesen Worten vor. Und was oder wer gehört sonst noch zur Welt von 007? Eine kleine Zeitreise.
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Das berühmteste Agent der Welt kämpft mit dem berühmtesten Gebiss der Welt: Szene aus "Der Spion, der mich liebte" ("The Spy Who Loved Me") von 1977 mit Roger Moore in der Rolle der britischen Doppelnull und Richard Kiel in der Rolle...

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...des Beißers. Der 2,18 Meter große Schauspielgigant zeigte Bond auch in "Moonraker" von 1979 seine Zähne. Ein erschütternder Anblick, wenn wir den Ausdruck in Roger Moores Augen richtig deuten. In Sachen Mundpflege schwört 007 ja...

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...bekanntlich auch eher auf andere Techniken. Hier wird Barbara Bach verführt. Oder, mit Worten, die den Wertekanon der Doppelnull wohl korrekter beschreiben: Bond macht Major Anya Amasova klar (Szene aus "Der Spion, der mich liebte"). Während in der Regel die Frauen...

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...aus dem Umfeld des jeweiligen Bond-Gegenspielers ohne Rücksicht auf gebrochene Herzen zum Liebesspiel verführt werden, bevorzugt Bond mit dieser Dame das selbstironische Katz-und-Maus-Spiel: Mit Mrs. Moneypenny wird geflirtet. Und Schluss.

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Insgeheim hat sich Bond aber - wie vermutlich jeder an Testosteron-Überproduktion leidende Frauenheld - immer eine Frau gewünscht, die ihm sagt, wo's langgeht. Oder nicht? Mit Judi Dench war's dann so weit. Die Charaktermimin verlieh der 007-Reihe endlich einen Hauch von Feminismus - als Bond-Boss "M" in "Goldeneye" von 1995.

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Auch auf dem Schneemobil lässt sich die Welt retten: Roger Moore donnert in "Im Angesicht des Todes" auf einem Gefährt durch die Landschaft, das Normalbürger eher selten zu Gesicht oder unter den Hintern bekommen. Der britische Geheimagent bedient sich bisweilen aber noch...

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...wesentlich unorthodoxerer Fortbewegungsmittel. Bond-Darsteller Timothy Dalton etwa nutzte in "Der Hauch des Todes" (1987) einen Teppich, um von A nach...

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...B zu kommen. Und sein Rollen-Nachfolger Pierce Brosnan ging in "Die Welt ist nicht genug" (1999) einfach mal mit einem Seil in die Luft.

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Gestern versprochen, heute gebrochen: Sean Connery in "Sag niemals nie" ("Never Say Never Again" von 1983), der nicht von Eon-Productions produziert wurde und deshalb gar nicht zur quasi-offiziellen Bond-Reihe gehört. Der Filmtitel gilt als Anspielung auf eine frühere Aussage Connerys, dass er nie wieder den britischen Top-Spion spielen wollte.

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Ein echter Kracher: Der Geheimdienst-Tüftler Q, gespielt von Desmond Llewelyn, demonstriert Pierce Brosnan in "Goldeneye", wie man auch mit Gipsbein ordentlich Schusskraft entfalten kann.

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Da lacht er, der Bösewicht - denn er kennt des Agenten Tricks noch nicht: Gert Fröbe als Goldfinger in dem gleichnamigen Film von 1964. Der Schurke will die Goldreserven der US-Regierung atomar verseuchen. James Bond findet das nicht gut und nimmt dafür die eine oder andere Unannehmlichkeit in Kauf.

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Der Herr belieben zu scherzen? Der britische Schauspieler David Niven in "Casino Royale" (1967), einer Parodie auf die James-Bond-Serie, die...

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...sich grob am ersten Bond-Roman von Ian Fleming orientiert. Auf diesem Bild demonstriert der 007-Erfinder, wie man als Gentleman eine Zigarettenspitze hält. Ähnlich stilvoll hätte er vermutlich...

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...auch das doch ziemlich lächerliche Gekräuse getragen, dass dem Einmal-Bond George Lazenby in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" um den Hals gewickelt wurde. Na ja, gegen Telly Savalas sieht man andererseits fast automatisch schlecht aus.

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"Casino Royale" zum Zweiten: Daniel Craig sorgte 2006 bei seinem Debüt als Bond unter anderem mit fescher Bademode für Aufsehen. Bei dem am 1. November...

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...in den deutschen Kinos anlaufenden Bond-Film "Skyfall" (Nummer 23 der Eon-Reihe) reicht Craig so ein knappes Höschen dann aber nicht mehr, um Eindruck zu schinden. Und im Halbdunkel eine Wumme zu halten, ist ja gewissermaßen eine Minimalanforderung an jeden James.

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