Jan Ullrich: Stationen einer Karriere - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Jan Ullrich Stationen einer Karriere

Jan Ullrich ist der erfolgreichste deutsche Radprofi aller Zeiten. Nach den Dopingvorwürfen wackelt sein Denkmal jedoch erheblich. SPIEGEL ONLINE lässt die Karriere des Tourgewinners von 1997 Revue passieren.
1 / 21

Helfer: Bei der Tour de France 1996 fungierte Ullrich (M.) als Helfer für Teamkapitän Bjarne Riis. In Paris angekommen...

Foto: Getty Images / Allsport
2 / 21

... freute sich Riis über den Gesamtsieg und Ullrich (r.) über Platz zwei. Ein Jahr später...

Foto: Getty Images / Allsport
3 / 21

... zog Ullrich an seinem Kapitän vorbei und...

Foto: Getty Images / Allsport
4 / 21

... übernahm das Gelbe Trikot. Der damals 23-Jährige siegte als bislang einziger Deutscher beim traditionsreichsten Radrennen der Welt.

Foto: Getty Images / Allsport
5 / 21

Geschlagen: 1998 brach Ullrich bei einer Bergetappe ein und verlor das Gelbe Trikot an den Italiener Marco Pantani. Dieser gab die Führung bis Paris nicht mehr ab.

Foto: DPA
6 / 21

Duell: Von 1999 bis 2005 begeisterte der Wettstreit zwischen Ullrich und Lance Armstrong die Radsport-Fans, die an den sauberen Sport glaubten. Der Amerikaner...

Foto: DPA
7 / 21

... war für den Deutschen jedoch nicht zu schlagen. Armstrong gewann die Tour sieben Mal in Folge. Bei aller Rivalität...

Foto: Getty Images / Allsport
8 / 21

... war das Verhältnis der beiden dennoch von gegenseitigem Respekt geprägt.

Foto: Getty Images
9 / 21

Triumph: Dafür feierte Ullrich bei den Olympischen Spielen einen der größten Erfolge seiner Karriere: Die Goldmedaille im Straßenrennen.

Foto: Getty Images / Allsport
10 / 21

Kämpfer: Trotz der Dominanz Armstrongs versuchte es Ullrich jedes Jahr aufs Neue - und ließ sich auch von Stürzen nicht abschrecken.

Foto: DPA
11 / 21

Rückschlag: 2002 wurde Ullrich für sechs Monate wegen Dopings gesperrt. Der Deutsche hatte auf einer Party Ecstasy-Tabletten geschluckt. Sein Team Telekom entließ Ullrich, der ein Jahr später...

Foto: DPA
12 / 21

... kurzzeitig für das Team Coast fuhr, dann für das Nachfolger-Team Bianchi - und ein starkes Comeback feierte. Bei der Tour de France...

Foto: Getty Images
13 / 21

... lieferte er sich einen erbitterten Wettstreit mit Armstrong. Doch...

Foto: Getty Images
14 / 21

... der US-Amerikaner ließ sich auch von einem Sturz auf der 15. Etappe nicht aufhalten. Ullrich stürzte beim finalen Zeitfahren seinerseits und wurde wieder nur zweiter Sieger.

Foto: DPA
15 / 21

Lieblingsfarbe: 2004 - hier bei der Tour de Suisse - trug Ullrich in Frankreich noch einmal das Gelbe Trikot. In der Gesamtwertung wurde er am Ende Vierter - die schlechteste Platzierung, die er je bei der Tour de France belegte.

Foto: DPA
16 / 21

Pläne: Kurz vor Beginn der Frankreich-Rundfahrt 2006 gab Ullrich bekannt, dass er seine Freundin Sara Steinhauser heiraten wolle. Erst im Mai des vorherigen Jahres...

Foto: DPA
17 / 21

... hatte sich der Radprofi von seiner langjährigen Lebenspartnerin Gaby Weiss getrennt.

Foto: Getty Images
18 / 21

Dopingverdacht: Einen Tag vor Beginn der Tour 2006 wurde Ullrich von seinem Team T-Mobile suspendiert. Sein Name war bei den Untersuchungen spanischer Ermittler ("Operacion Puerto") aufgetaucht. Ullrich soll Kunde von Eufemiano Fuentes gewesen sein, hat dies aber stets bestritten.

Foto: REUTERS
19 / 21

Kündigung: Am 20. Juli 2006 kündigte der T-Mobile-Rennstall Jan Ullrich.

Foto: AP
20 / 21

Ullrich nach dem Tour-Aus: "Ich bin in einem absoluten Schock-Zustand. Das ist das Schlimmste, was mir bisher in meiner Karriere passiert ist. Ich kann nur sagen, dass ich nach wie vor nichts mit der Sache zu tun habe", sagte Ullrich dem ZDF. "Ich fühle mich als Opfer."

Foto: Getty Images
21 / 21

Neue Probleme: In einer Pressekonferenz der Untersuchungskommission der Uniklinik Freiburg stellte der Vorsitzende der Kommission, Hans-Joachim Schäfer, einen Zusammenhang Ullrichs mit einer Patientendatei mit dem Namen "Ulrich Maier" her, dessen Geburtsdatum sich von dem des Ex-Radstars nur bei der Jahreszahl unterscheidet. Das Ermittlungsverfahren wegen Betrugs wurde dagegen eingestellt.

Foto: DPA
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?