Jane Birkin: eine Ikone der Provokation - DER SPIEGEL
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Jane Birkin Ikone der Provokation

Sie war die Ikone der Sechziger und Siebziger: Jane Birkin liebte Serge Gainsbourg, drehte mit Romy Schneider - heute führt sie am liebsten selbst Regie.
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Jane Birkin im Jahr 1985 – in den Sechzigern und Siebzigern galt die französisch-britische Sängerin und Schauspielerin als Ikone der Kulturszene.

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Mychele Daniau / AFP

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Birkin posiert auf einem Roulettetisch – sie galt als eine der erotischsten Frauen der wilden Sechziger.

Foto: Keystone / Getty Images
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Birkin 1964: Als Schauspielerin war die gebürtige Britin Autodidaktin – mit 17 Jahren begann sie mit einer Rolle in dem Graham-Greene-Stück »Carving a Statue« ihre Karriere.

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Birkin 1965 am Set des Musicals »The Passion Flower Hotel« – die Musik zu dem Stück stammte von John Barry, Birkins zukünftigem Ehemann.

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Filmbild aus »Du bist wunderbar« von 1968 – in der Dreiecksromanze spielte Birkin an der Seite von Serge Gainsbourg – die beiden wurden ein Paar.

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Der französische Chanson- und Rocksänger, Komponist und Schauspieler Gainsbourg galt damals als Frauenheld und Provokateur – vor Birkin war er mit Brigitte Bardot liiert gewesen.

Foto: Jean Jacques Levy / AP
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Birkin im Jahr 1974 – selbst eine Handtasche wurde nach ihr benannt: 1984 entwarf das Modehaus Hermès für Birkin die legendäre Birkin Bag.

Foto: RALPH GATTI/ AFP
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Birkin 1972 mit ihrer Tochter Charlotte, die aus der Verbindung mit Gainsbourg entstand – sie arbeitet heute selbst erfolgreich als Schauspielerin und Sängerin.

Foto: Keystone / Getty Images
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Birkin 1968 mit Gérard Depardieu – im selben Jahr drehte Birkin unter der Regie von Jacques Deray den Kinoklassiker »Der Swimmingpool«.

Foto: Dominique Aubert / AFP
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In dem Thriller spielte Birkin 1968 an der Seite von Romy Schneider und Alain Delon.

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»Ich erinnere mich noch an die Spannung zwischen den beiden. Es war nicht zu übersehen, dass sie sich einst sehr geliebt hatten«, erinnerte sich Birkin an die Dreharbeiten mit den beiden Stars.

Foto: Gianni Foggia / AP
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Birkin 1975 in der Komödie »Der Tolpatsch mit dem sechsten Sinn« – an der Seite von Pierre Richard

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Für den britischen Krimi »Tod auf dem Nil«, der auf dem gleichnamigen Roman von Agatha Christie basiert, stand Birkin neben Peter Ustinov vor der Kamera.

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In den Siebzigern spielte Birkin in einer Reihe von Komödien – viele Beobachter attestierten ihr dabei aber stets, ein paar Schritte hinter den anderen Stars zurückzubleiben.

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In den Achtzigern konnte Birkin aber wieder an frühere Erfolge anknüpfen – und wechselte mehr und mehr ins Charakterfach. Hier: Szene aus »Piratin«, das 1984 eine lesbische Liebe verhandelte.

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Birkin 1975 am Set des Films »Je t’aime«, bei dem ihr Mann Serge Gainsbourg Regie führte. Als Inspiration diente das Lied »Je t’aime... moi non plus«, das 1969 für einen Skandal sorgte.

Foto: Gerard Fouet / AFP
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Gainsbourg und Birkin gaben darin heftiges Liebesgestöhn zum Besten. Die BBC spielte diese Platte monatelang nicht, und der Papst ließ sie auf den Index setzen.

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»Ich liebte Serge – und das Lied war das perfekte Bekenntnis unserer Liebe, einfach wunderschön«, sagte Birkin selbst über das Lied.

Foto: Stephane De Sakutin / AFP
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Die Reaktionen auf das Lied hätten ihr nichts ausgemacht. »Wichtig war mir höchstens die Meinung meiner Eltern.«

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1991 verstarb Serge Gainsbourg, widmete ihr 1990 aber noch sein letztes Album »Amours des feintes«.

Foto: Carlo Allegri/ ASSOCIATED PRESS
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Jane Birkin 2006 gemeinsam mit Frédéric Andrau – mit ihm stand sie für »Elektra« auf der Bühne.

Foto: Jean-Louis Fernandez / AFP
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Birkin im August 2016 beim Filmfestival von Locarno. Hier wurde die Ikone für ihr Lebenswerk geehrt – mit dem »Pardo alla carriera«.

Foto: Alexandra Wey / picture alliance / dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?