Fotostrecke Der schwere Kampf von Japans Sumoringerinnen
Sumoringerin Shiori Kanehira trainiert mit einem Teamkameraden im Nihon University Sumo Club in Tokio.
Auf eine Sumoringerin wie Shiori Kanehira kommen in Japan rund 300 männliche Kämpfer.
Seit Ende der Neunzigerjahre wird Frauen-Sumo wieder auf Amateurebene betrieben.
Sumo hat eine mehr als 2000 Jahre lange Tradition in Japan. Vor dem Betreten des Rings ist eine bestimmte Zeremonie (Dohyo-iri) Pflicht.
Sudentin Anna Fujita, 21, tritt in der Klasse unter 65 Kilogramm an. Im Training befördert sie auch schon mal männliche Kontrahenten aus dem Ring, die doppelt so viel wiegen wie sie.
Toshiaki Hirahara (M.) ist Trainer im Nihon University Sumo Club. Sumo für Frauen populärer zu machen sei auch Teil eines Vorstoßes, den Sport eines Tages als mögliche olympische Disziplin zu positionieren, sagt er.
Anna Fujita nimmt Tipps von Coach Toshiaki Hirahara an. Von der Sumo-Leidenschaft wissen ihre Eltern übrigens noch nichts. "Ich denke, sie werden überrascht sein, wenn sie es erfahren", sagt die 21-Jährige.