Japan: Tsunami-Trümmer auf dem Ozean - DER SPIEGEL
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Japan Tsunami-Trümmer auf dem Ozean

Der Tsunami, der in Japan schwere Verwüstungen und die Atomkatastrophe von Fukushima ausgelöst hat, hinterlässt auch auf dem offenen Ozean seine Spuren - bis heute. Mitten auf dem Pazifik wurden jetzt ein Geisterschiff und zahlreiche Trümmer entdeckt.
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Trümmer im Pazifik (13. März 2011): Die Spuren des verheerenden Tsunamis vom 11. März sind inzwischen Tausende Kilometer auf den Pazifik getrieben.

Foto: HO/ REUTERS
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Kesennuma in Nordostjapan nach dem Tsunami: Das Bild verdeutlicht, mit welch ungeheurer Wucht die Wellen über das Land hereingebrochen sind.

Foto: AP/ Kyodo News
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Tsunami-Folgen: Zahlreiche Schiffe wurden weit ins Landesinnere gespült, wie hier in Otsuchi oder...

Foto: AFP/ Yomiuri Shimbun
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...in Higashimatsushima.

Foto: REUTERS/ Kyodo
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Forschung in Japan: Im National Research Institute for Earth Science and Disaster Prevention (NIED) testen Wissenschaftler Brückenpfeiler und bis zu sechsstöckige Häuser in Originalgröße auf ihre Erdbebentauglichkeit. Eine 15 mal 20 Meter große Hebebühne erzeugt dazu künstliche Beben, die bis auf das 1,3fache des Bebens von Kobe schwingen. Tatsächlich waren die Gebäudeschäden, die allein durch das Erdbeben verursacht wurden, für ein Beben der Stärke 9,0 außerordentlich gering. Nach Angaben der Development Bank of Japan wurden in den vier am stärksten betroffenen Regionen nur 3,3 Prozent der Gebäude im Landesinneren beschädigt.

Foto: NIED
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Hafenstadt Taro: Anders sieht es jedoch an der Küste aus - in der am schwersten betroffenen Präfektur Iwate wurden im Landesinneren 2,9 Prozent der Gebäude beschädigt. An der Küste aber zogen das Beben und der folgende Tsunami fast jedes zweite Gebäude in Mitleidenschaft.

Foto: CARLOS BARRIA/ REUTERS
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Taro am 23. März: Einige Menschen gehen über die zehn Meter hohe Betonbarriere, die die Stadt vor einem Tsunami schützen sollte. Zwei Barrieren von je zehn Metern Höhe und 2,4 Kilometern Länge stehen in Taro, ...

Foto: ROSLAN RAHMAN/ AFP
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...doch als am 11. März die über 15 Meter hohe Welle eintrifft, überspült sie beide Mauern, reißt sogar tonnenschwere Brocken aus den Barrieren.

Foto: ROSLAN RAHMAN/ AFP
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Taro im Juli: Heute stehen in der Stadt nur noch Fundamente von Häusern auf beiden Seiten der Mauern, 144 Menschen kamen dort ums Leben oder werden noch vermisst.

Foto: Haluka Maier-Borst
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