Kuratas Viereinhalb Tonnen Roboterspaß
Schwermetall-Roboter Kuratas: Auf dem Wonder Festival bei Tokio wurde der Viereinhalbtonner erstmals vorgeführt. Im Cockpit saß Testpilotin Anna,...
...die hier gemeinsam mit dem Konstrukteuren der Riesenmaschine posiert. Links steht Ingenieur Wataru Yoshizaki, rechts der Metall-Künstler Kogoro Kurata. Angetrieben...
...wird der Kuratas von einem Dieselmotor, der einen Vierradantrieb in Bewegung setzt. Die Fähigkeit zu laufen, soll dem Roboter später beigebracht werden. Noch ist Kuratas...
...ein Prototyp und wird mit einem Schriftzug auf dem Blech auch als solcher ausgewiesen. In einem Werbevideo zeigt Pilotin Anna...
...potentiellen Kuratas-Käufern, wie sie mit dem ungewöhnlichen Fahrzeug umzugehen haben. Mit etwas Humor betrachtet...
...schlängelt sich das Filmchen von einer Pointe zur nächsten. So wird darauf hingewiesen, dass man nach dem Besteigen des Cockpits den richtigen Sitz des Helms und der Protektoren überprüfen soll. Wenig später...
...werden stolz die Waffensysteme des Roboters vorgeführt. Beispielsweise der Mineralwasserflaschen verschießende Raketenwerfer Lohas ("Er wird niemanden verletzen"). Nur kurz...
...wird gezeigt, wie sich das Monstrum angeblich auch von außen per iPhone steuern lässt.
Bemerkenswert sind die Einblicke vom Sitzplatz des Piloten aus. Computerspielartige Steuerungselemente und Video-Overlays lassen an Science-Fiction-Filme denken und...
...geben bedenkenswerte Einblicke in die Vorstellungswelt der Entwickler, als gezeigt wird, wie das Waffensystem einen Mechaniker als Ziel erfasst und wenig später...
...Pilotin Anna mit einem breiten Grinsen die Waffen aktiviert. Beim Videodreh scheint die Phantasie auf dem Sessel des Regisseurs gesessen zu haben.
Trotzdem ist der Blechmann ein bestaunenswertes Projekt. Vor allem, wenn man es mit einer Hobby-Drohne von Parrot vergleicht, wie sie hier vor dem Kopf der Maschine schwebt. Und es macht durchaus Spaß,...
...sich im Onlineshop von Suidobashi Heavy Industry einen eigenen Kuratas zusammenzustellen. Auch wenn man weiß, dass man ihn nie wird bezahlen können und er wohl sowieso nie ein echtes Produkt wird.