Japans Ostküste "Es ist eine riesige Katastrophe"
Erst das Erdbeben, dann der Tsunami: In der verwüsteten Stadt Natori steht ein Überlebender auf den Trümmern eines Hauses
Erdbebenopfer in Kamaishi: Viele Einwohner in den Städten an der japanischen Ostküste haben ihr Zuhause verloren.
Noch immer herrscht Angst vor weiteren Beben und Flutwellen: Am Montag gab es erneut eine Tsunami-Warnung. Hier warten Evakuierte in Kamaishi.
Die Stadt Otsuchi ist in weiten Teilen nur noch eine Ruine.
Rettungskräfte suchen im zerstörten Otsuchi nach Überlebenden. Mehr als zehntausend Tote werden befürchtet. "Es ist eine riesige Katastrophe", sagt Patrick Fuller, Sprecher der Internationalen Föderation des Roten Kreuzes.
In Rikuzentakata haben die Menschen das japanische Wort für "Essen" in riesigen Lettern auf den Boden gemalt.
Supermarkt in Tsuchiura: Weil die Kühlung ausgefallen ist, werden viele Waren nicht mehr verkauft.
Warten auf Benzin: An vielen Orten ist Treibstoff knapp geworden.
Wegen des großen Andrangs wurde immer nur ein begrenzte Anzahl von Leuten in den Supermarkt in Tsuchiura gelassen.