Jared Kushner "Mr. Perfect" unter Druck
Jared Kushner ist jung, sehr reich - und seit dem Amtsantritt seines Schwiegervaters Donald Trump eine wichtige Stimme im Weißen Haus.
Kritiker werfen dem Ehepaar jedoch seit Beginn der Amtszeit "Nepotismus" vor. Sie sollen ihre familiären Vorteile schamlos für den eigenen wirtschaftlichen Vorteil ausnutzen.
Stephen Bannon, der ehemalige Chefideologe im West Wing, sprach deshalb bereits vom "Königshaus" in Washington.
Kushner hat zudem bislang kaum Erfolge vorzuweisen. Der 37-Jährige sollte eigentlich helfen, die Opiumkrise im Land zu bekämpfen, die China-Politik mitzugestalten und neue Lösungsvorschläge für den Nahostkonflikt zu erarbeiten. Davon ist er bislang weit entfernt.
Daumen hoch: Donald Trump mit Jared Kushner im Gang des Weißen Hauses im März 2017. Beide stehen im Fadenkreuz der Ermittler um Robert Mueller, der die Russlandaffäre aufdecken soll.
Kushner - hier im Bild mit seiner Frau und einem ihrer Kinder - soll zudem Macht eingebüßt haben, seitdem John Kelly im Juli zum neuen Stabschef des Weißen Hauses ernannt wurde.