Homosexualität im Jazz Miles und seine Liebhaber
Homosexualität in der Kunst - was Theaterleute, Filmemacher, Tänzer schon lange beschäftigt, wird nun auch im Jazz diskutiert: Das Darmstädter Jazzinstitut bringt einen Artikel über das Tabu-Thema. Philadelphia veranstaltete das erste OutBeat Jazz Festival.
Kultur des Verschweigens: Der Brite John Gill recherchierte über Jahre zu schwul-lesbischen Erfahrungen in der Jazzgeschichte und fand viele neue Einzelheiten heraus.
Foto: Wilfried Heckmann
"Maskulines Privileg": Obwohl viele Jazzfans sich ihre Idole heterosexuell vorstellten, bekannte sich 1985 der Vibrafonist Gary Burton zu seiner Homosexualität.
Pianist Fred Hersch machte 1993 seine Homosexualität und HIV-Erkrankung öffentlich...
Foto: Wolfram Knauer
... ein Jahr später folgte ihm der Sänger Andy Bey.
Foto: Wolfram Knauer
Free-Jazz-Pianist Cecil Taylor outete sich als "African American gay man".
So what: Der 1991 verstorbene Miles Davis hatte "eine ganze Reihe von jungen Liebhabern". In seinen Biografien wurde das aber verschwiegen. Er galt als Frauenheld.
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