Jazzclubs Knochenarbeit im Keller
Mit dem Birdland schließt Hamburgs bekanntester Jazzclub; in Bielefeld droht dem Ulmenwall-Bunker das Aus. Die meisten Spielstätten überleben nur durch den Idealismus ihrer Macher. Doch statt die für den Jazz so wichtige Live-Kultur in kleinen Clubs zu fördern, bestellt die Politik lieber Event-Kultur.
Jazz-Höhle im Hochparterre: Saxofonist Gabriel Coburger organisiert in der Hamburger Bar 227 eine Jazz-Reihe. Manchmal spielt er dort auch selber.
Foto: Viola Hackbarth
Spielplätze wie Coburgers Bar 227 sind Brutstätten für den Jazznachwuchs.
Foto: Wizmar Records
NDR-Bigband-Saxofonist Lutz Büchner braucht Clubs, um Improvisation zu üben.
Foto: Steven Haberland
Jazz-Echo-Preisträger Wolfgang Schlüter meint: "Wenn ich ein paar Dankesworte sprechen kann, werde ich die Gelegenheit nutzen und erklären, wie wichtig Clubs für den Jazz sind."
Foto: Steven Haberland
Hamburger Jazz-Club Birdland: Aus nach 28 Jahren.
Foto: Dieter Reichert
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?